Reiseinformationen zu Kopenhagen

Informationen

Tourist-information Copenhagen Visitor Centre
Vesterbrogade 4A
DK-1620 Copenhagen V
Tel.: +45 7022 2442
E-Mail: touristinfo@woco.dk
www.visitcopenhagen.de

Vermieter

Baisikeli finanziert mit einem Teil seiner Einnahmen die Lieferung gebrauchter Fahrräder an Entwicklungsprojekte in Afrika www.baisikeli.dk, Turesensgade 10, Tel. 26700229

Wasser

Ungewöhnliche Einblicke in die Stadt der Kanäle bieten die geführten Kajaktouren der Kayak Republic, http://kayakrepublic.dk, Börskaj 12. Dort kann man auch Kajaks für eigene Touren mieten und sich nach der Tour auf dem schwimmenden Strandponton auf Liegestühlen unter (Plastik) – Palmen entspannen.

Geld

Kopenhagen ist teuer. Manche Hotels und einige Lokale und Läden verlangen zudem fürs Bezahlen mit Kreditkarte einen Zuschlag von etwa 1,25%. Essen gehen ist mittags und am frühen Abend meist günstiger. Für ein Bier in einer Kneipe zahlt man mindestens 25 – 40 Kronen (Christiania), im teuren Nyhavn am Kai auch über 100. 100 Kronen sind etwa 13,50Euro, ein Euro rund 7,5 Kronen.

Essen

Sehr viele Lokale und Geschäfte bieten inzwischen Bio-Produkte an (ökologisk). Am Runden Turm in der Innenstadt gibt es sogar einen Bio-Würstchenstand. Die Preisunterschiede innerhalb der Stadt sind erheblich. Günstiger ist es rund um den Bahnhof, im Einwanderer-Stadtteil Nörrebro mit seinen vielen arabischen und türkischen Imbisslokalen und in Christiania. Besonders teuer ist das schick renovierte alte Hafenviertel Nyhavn, die Innenstadt und die Gegend rund um die Oper in Christianshavn.

Dänische Smushi

In dänischem Designerambiente serviert das Royal Cafe feinste Kuchenkreationen und Smushis. Das Kunstwort steht für eine Kombination aus Smörrebrod (belegte Brote) und Sushi, Amagertorv 6 (Innenstadt)
www.theroyalcafe.dk

Rabatte

Die Copenhagen Card gibt freien Eintritt in die Museen und ins Tivoli. Außerdem kann man damit kostenlos Bus- und U-Bahn fahren.

Kopenhagen alternativ

Alternative Projekte wie vor allem Christiania locken Scharen von Touristen an. Entsprechend genervt sind dort viele Bewohner/innen von Neugierigen, die ihnen sogar in die Wohnungsfenster schauen oder ungefragt in die Häuser marschieren.

Info Christiania (nach Angaben der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit):

In ehemaligen Militärgebäuden und selbstgebauten Häusern leben rund 900 Bewohnerinnen und Bewohner der autonomen Gemeinschaft Christiania am Rand des Kopenhagener Stadtteils Christianshavn. Darunter sind sehr viele Künstler, die sich ihre Ateliers hier eingerichtet haben. Christiana liegt auf 34 Hektar Fläche entlang der alten Festungsmauer aus dem 17. Jahrhundert umgeben von kleinen Wäldern und einem See idyllisch im Grünen. Trotzdem braucht man mit dem Fahrrad keine Viertelstunde ins Stadtzentrum von Kopenhagen. Einen Großteil des Geländes haben die Bewohner inzwischen für rund 86 Millionen dänische Kronen vom Staat gekauft. Die Bewohner unterhalten ihre Häuser selbst und zahlen zusätzlich Abgaben an die Gemeinschaft: mindestens 1200 Kronen für jeden Erwachsenen plus 22 Kronen je Quadratmeter Wohnraum. Verkaufen können die Bewohner ihre Häuser und Wohnungen nicht.

Über die gemeinsamen Belange entscheidet die Hauptversammlung. Dort gilt das Konsensprinzip. Es wird so lange diskutiert, bis ein Ergebnis gefunden ist, das alle mittragen. Neu bauen dürfen die Christiania-Bewohner auf ihrem Gelände nicht mehr. Auf einen frei werdenden Platz in einem Haus oder einer Wohnung bewerben sich laut Christiania-Pressestelle 70- 80 Leute. Die Auswahl treffen die Mitbewohner und Nachbarn.

Besichtigungstouren gibt es an den Wochenenden sowie im Juli und August täglich um 15 Uhr für 40 Kronen pro Person.Infos vor Ort: Nyt Forum im „Oper“ (Opera) genannten Hauptgebäude , Mo. – Do. 12 – 18h, Fr. 12-16h. Tel. 3295 6507 und Info Café im Loppe building. Fr. – So. 12-18.

Folketshus

Das besetzte und inzwischen von der Stadt geduldete selbstverwaltete Kulturzentrum Folketshus (Volkshaus) bietet zahlreiche Kurse, Workshops, Lesungen, Konzerte und viele weitere Veranstaltungen, Montag ab 18h30 „Volksküche mit günstigem veganem Essen, Stengade 50, Norrebro, www.folketshus.dk

Kulturzentrum BOLSJEFABRIKKEN

Kunst, Ausstellungen, Konzerte, Treffpunkt politischer Gruppen zum Beispiel zum Thema Klimawandel, Bibliothek, Partys, freitags ab 19 Uhr „Volksküche“ mit preiswertem Essen gegen Spenden. Lærkevej 11, www.bolsjefabrikken.com

Telefon

Schon für ein paar Telefonate lohnt sich der Kauf einer dänischen Sim-Karte an einem der vielen Kioske. Günstig sind zum Beispiel Lycamobil (Karte gratis, dann kann man 50 Kronen und mehr aufladen) oder Lebara (Karte mit 10 Kronen Guthaben für 50 Euro). Viele dieser Betreiber haben auch Sonderangeboet für Auslandsgespräche.

Bahn

Die roten und silbernen Züge der Dänischen Bahn DSB tragen alle ein großes W-Lan Logo mit dem Schriftzug „Free WiFi“. Wenn das Internet an Bord dann tatsächlich funktioniert muss man einen Zugangscode kaufen, um online zu gehen. Schnell sind die Züge nicht, aber mit ihren breiten Sitzen bequem.

 

Hinweis: Die Reise wurde teilweise vom Stadtmarketing wonderfulcopenhagen unterstützt.

 

Website des Autors: http://ecomedia.info

 

Reisemagazin schwarzaufweiss

 

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