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Berlin
Broehan-Museum

Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan
bis 3. Oktober 2017

Der Kuss: Eine kleine Geste und eine große Inspiration für die Kunst. Kaum ein Ritual unserer Kultur zieht uns so nachhaltig in seinen Bann. Gerade die Vieldeutigkeiten und Ambivalenzen des Kusses haben in der Kunst ein breites Echo gefunden – auch jenseits romantischer Vorstellungen von Liebe und Leidenschaft.

Die Kunst um 1900 beschäftigte sich geradezu obsessiv mit dem Kuss. Der Jugendstil entdeckte die ornamentalen Qualitäten des Motivs und im Symbolismus hatten die tödlichen Küsse von Sphinx, Vampir und Co. Konjunktur. Nach dem Ersten Weltkrieg blieb die Faszination der Kunst für den Kuss lebendig und erreichte im Expressionismus einen weiteren Höhepunkt. Neue, bisweilen auch politische Bedeutungen erhielt der Kuss seit den 1960er Jahren vor dem Hintergrund aktueller künstlerischer und gesellschaftlicher Diskurse: Themen wie Identität, Feminismus, (Homo-)Sexualität und Körper beschäftigen Künstler/innen bis heute. Die Ausstellung setzt mit der Kunst des späten 19. Jahrhunderts ein und verfolgt das Motiv bis in die Gegenwart. Sie spürt der komplexen Bedeutung des Kusses nach und zeigt ein facettenreiches Kuss-Panorama in verschiedenen Gattungen: Neben Malerei, Grafik, Skulptur und Angewandter Kunst sind auch Beispiele aus Fotografie, Film, Videokunst, Installation, Performance, Medizingeschichte und Werbung vertreten. Zu sehen sind Werke von Auguste Rodin, Franz von Stuck, Edvard Munch, Peter Behrens, Juergen Teller, Timm Ulrichs, Marina Abramović, Cornelia Schleime, Bob Dylan und vielen anderen

Ausstellungen

Landschaft zwischen Impressionismus und Expressionismus. Meisterwerke von Hagemeister und Leistikow
26. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018

Der Landschaftsmalerei kam Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Bedeutung zu. Man wollte Landschaft und Natur direkt erfahren, weshalb die Künstler die Städte verließen und tatsächlich in der Natur malten. Unspektakuläre Landschaften, scheinbar am Wegesrand gefundene Motive dienten als Objekt der Auseinandersetzung. In der Berliner Secession haben diese Entwicklung am konsequentesten Walter Leistikow und Karl Hagemeister vollzogen. Sie entwickeln in ihren Bildern eine Malerei zwischen Impressionismus und Expressionismus, die zu diesem Zeitpunkt radikal modern ist und weit ins 20. Jahrhundert voraus weist. Befreit von allen Zwängen der tradierten Malerei, vereint Karl Hagemeister und Walter Leistikow die Lust an der Farbe und Freude am Experimentieren beim Farbauftrag. Die Ausstellung zeigt etwa 100 Landschaften der beiden Künstler, hauptsächlich aus dem Bestand des Bröhan-Museums, ergänzt um ausgewählte Leihgaben. Einige der Bilder sind seit langer Zeit zum ersten Mal wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Bröhan-Museum
Schlossstraße 1a
14059 Berlin (am Schloss Charlottenburg)
http://www.broehan-museum.de/service/

 


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