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Reisenews - Archiv Spanien

Eheschließung auf Mallorca / Badeurlaub auf den Kanaren / Andalusien: Auf den Spuren von Federico García Lorca / Baskenland: Mit Dampf durch Guipuzkoa / Lleida (Spanien) und der Tempelorden / Grüne Routen auf Formentera: Eine umweltfreundliche Alternative / Radfahren auf Mallorca / Region Valencia: Historische Eis- und Schneespeicher / Radkult Mallorca: Neues Portal für Radferien auf Mallorca / „ART-CHITEK-TOUREN" durch Katalonien / Wiedereröffnung der Cueva Pintada auf Gran Canaria / Whale Watching in der Straße von Gibraltar /

 

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Eheschließung auf Mallorca


Heiraten im Palma Aquarium auf Mallorca bedeutet, sich gleich doppelt trauen: Paare geben sich das Ja-Wort im tiefsten Haibecken Europas, umgeben von Mönchsfischen, Adlerrochen und Sandtigerhaien. Gäste und Fotograf verfolgen die Zeremonie durch eine dicke Glasscheibe von draußen. Heiraten mit Haien im Palma Aquarium können alle, die einen Tauchschein besitzen. Neben dem angehenden Brautpaar darf nur der freie Prediger im „Big Blue“ sein. Wer möchte, feiert auch gleich an Ort und Stelle – je nach Größe der Hochzeitsgesellschaft sogar mit Blick in das „Big Blue“. Anfragen zur Unterwasser-Eheschließung und dem anschließenden Fest nimmt das Event-Büro im Palma Aquarium unter eventos@palmaaquarium.com entgegen.


Badeurlaub auf den Kanaren


Wer beim Gedanken an Badeurlaub auf den Kanaren eher schwarz sieht, erlebt auf  Lanzarote und La Graciosa farbenfrohe Überraschungen. Obwohl vulkanischen Ursprungs, ist an den Küsten sogar Strandvergnügen ganz in Weiß möglich. Die Atlantik-Sonne tut ihr Übriges, um die Kontraste Lanzarotes zum Leuchten zu bringen. Feinster Sandstrand gleitet beispielsweise in den kleinen Buchten der Playas de Papagayos sanft ab in türkisfarbenes Wasser, das sich erst draußen im Meer in dunklem Blau verliert. Die Papageienstrände östlich von Playa Blanca stehen als die schönsten der Insel unter Naturschutz. Wer die Farbenpracht vom Meer aus betrachten möchte, geht am besten zum Küsten-Törn an Bord des nostalgischen Zweimastschoners „Marea Errota“. Goldgelb ist hingegen der vorherrschende Farbton am Playa de los Pocillos und Playa Grande. Bei Kitesurfern und Kindern gleichermaßen beliebt ist der weite Playa de las Cucharas in Costa Teguise. Dieser helle Sandstrand ist mit seinen 700 Metern Länge der größte an der Küste Costa Teguises. Der Geheimtipp für Strand-Fans: Unbedingt lohnend ist ein Inselhopping auf Lanzarotes kleiner Schwester La Graciosa mit ihren ruhigen und wunderschönen Sandstränden, beispielsweise  La Laja in Caleta del Sebo oder der 400 Meter lange Strand Las Conchas gegenüber der Insel Monteña Clara.

Weitere Informationen: www.turismolanzarote.com


Andalusien: Auf den Spuren von Federico García Lorca
Eine wunderbare Möglichkeit, in die Welt des aus Granada stammenden Dichters und Dramatikers Federico García Lorca einzudringen, ermöglicht eine offizielle Besichtigungstour, die vom Fremdenverkehrsverband Granada organisiert und gefördert wird. Dabei können die Liebhaber des Autors von „Bluthochzeit“, „Die wundersame Schusterfrau“ oder „Yerma“ die Orte entdecken, die Lorcas Kindheit und Jugend prägten, ihm gewidmete Museen besichtigen und gleichzeitig die Vega, die fruchtbare Ebene von Granada, genießen. Die Besichtigungstour startet freitags und samstags um 9:30 Uhr am Paseo del Violón (Bushaltestelle direkt neben der Einfahrt zum öffentlichen Parkplatz d. Kongresspalastes). Im Preis von 34 € pro Person sind der Transport in modernen Autobussen, mehrsprachige Fremdenführer, Eintritt und Gruppenbesichtigung an den vorgesehenen Orten, Essen und Reiseversicherung eingeschlossen.

Weitere Informationen: Tel. 0034 958 215 744, www.vistatravel.es


 

Baskenland: Mit Dampf durch Guipuzkoa

Eine gute Gelegenheit, die baskische Region Guipuzkoa etwas näher kennen zu lernen, ist eine nostalgische Sonderfahrt mit der Dampflok zwischen Azpeitia und Lasao. Die diesjährige Saison von Dampflok-Rundfahrten, die das Baskische Eisenbahnmuseum organisiert, hat gerade erst begonnen und dauert noch bis zum 2. November. Auf dieser Reise in die (verkehrstechnische) Vergangenheit kann der Besucher außergewöhnlich schöne Landschaften genießen, die auf der 4,5 Kilometer langen Strecke zwischen Azpeitia und dem Viertel Lasao zu bewundern sind. Jeden Samstag und Sonntag fährt der Zug aus dem Eisenbahn-Museum (Calle Julián Elorza) nach Lasao ab. Samstags wird der Service auch um 18 Uhr angeboten. Außer der Rundfahrt lohnt das Museum selbst einen Besuch, da dort aus der Zeit der industriellen Revolution stammende Züge ausgestellt werden, und man den Betrieb der alten elektrischen Straßenbahn kennen lernen kann.

Weitere Informationen: museoa@euskotren.es, Tel. 943 15 06 77


Lleida (Spanien) und der Tempelorden


Noch immer begeistert die Geschichte und das Geheimnis der Templer viele Menschen. Das Dokumentationszentrum des Tempel-Ordens von Gardeny widmet sich der Geschichte der Templer. Das Castillo von Gardeny befindet sich in der Mitte der so genannten „Templer-Route“ zwischen Tortosa und Monzón und entstand in Folge der christlichen Rückeroberung der Stadt im Jahr 1149 mit Hilfe der Templer. Als Dank für ihre Unterstützung, erhielten die Templer verschiedene Güter, darunter auch die Anhöhe von Gardeny. Eine erste Referenz zur Petiton von Gardeny lässt sich auf das Jahr 1156 datieren. Trotz großer baulicher Veränderungen im 17. und 18. Jahrhundert, die das Aussehen der mittelalterlichen Burg stark veränderten, haben sich bis heute wichtige Zeugnisse des templerischen Originalensembles erhalten.


Weitere Informationen: www.turismedelleida.com


Grüne Routen auf Formentera: Eine umweltfreundliche Alternative


Nur 82 Quadratkilometer ist die kleine Baleareninsel Formentera groβ, also ideal um sie zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Besonders geeignet dafür sind die „Rutas Verdes“: Auf 19 Grünen Routen gelangt man sportlich und umweltfreundlich zu den schönsten Plätzchen und verborgenen Stränden Formenteras. Der Ayuntamiento de Formentera hat eine Broschüre herausgegeben, in der die 19 gut ausgeschilderten Wege beschrieben werden. Die meisten der Wege, auf denen man sich in aller Ruhe an der herrlichen Landschaft der Insel erfreuen kann, verlaufen abseits der Straßen. Aber dennoch fällt die Orientierung in keinem Fall schwer. Eine der schönsten Routen zu Fuβ führt entlang eines alten Römerwegs, von dem aus sich herrliche Ausblicke bieten, die Küste hinauf bis nach La Mola. Andere Routen ziehen sich durch Weinanbaugebiete sowie unter Naturschutz stehende Dünen- und Pinienlandschaften. Auf den Ausflügen kann man in den Genuss eines atemberaubenden Blicks über Puerto de La Savina sowie an herrliche Buchten und Strände gelangen, kommt an den für Formentera typischen Steinhäusern, an Fischerhütten mit Bootshäusern vorbei, und kann die Flora und Vogelwelt der Insel aus nächster Nähe erleben.


Weitere Informationen: www.formentera.es


Radfahren auf Mallorca


Viele Gassen, Plätze und Sehenswürdigkeiten der weitgehend autofreien Altstadt von Palma de Mallorca lassen sich bequem mit dem Drahtesel entdecken. Beliebte Altstadt-Hotels sind hier das mehrfach ausgezeichnete Convent de la Missió (www.conventdelamissio.com), das hippe Tres (www.hoteltres.com) oder der Fünf-Sterne-Palast Ca Sa Galesa (http://www.palaciocasagalesa.com/) mit seinen unzähligen berühmten Kunstwerken. Wer lieber am Meer entlang radelt, folgt einfach der roten Linie auf dem Asphalt. Die mittlerweile 13 Kilometer lange Strecke führt über die neu ausgebaute Hafen- und Strandpromenade von Palma entlang der Playa de Palma. Zu den leichten Touren auf Mallorca zählt unter anderem die 33 Kilometer lange, weitgehend ebene Strecke von Port de Pollença über Alcúdia, Pollença, Cala Sant Vincenç und zurück nach Port de Pollença. Nur für Konditionsstarke und Könner empfiehlt sich die bergige 100-Kilometer-Route von Pollença nach Andratx mit Abstechern nach Sa Calobra und Port de Valldemossa. Wer seine Muskeln in luxuriöserer Umgebung entspannen möchte, geht in die berühmte Vier-Sterne-Oase La Residencia (www.hotel-laresidencia.com).


Weitere Informationen: Fomento del Turismo, www.newsmallorca.com


Region Valencia: Historische Eis- und Schneespeicher

Man vergisst leicht, dass auch in der südspanischen Region Valencia, nur wenige Kilometer entfernt von der wintermilden Küste, bis zu 1800 Meter hohe Berge liegen, in denen es  regelmäßig schneit. In diesen Höhenlagen stehen die Eisspeicher, welche bereits von den Mauren genutzt wurden, um dort mit Schnee beziehungsweise Eis frisches Fleisch und Fisch zu konservieren und Getränke zu kühlen. Zunächst kamen nur Könige und der Adel in diesen Genuss, doch ab Mitte des 16. Jahrhunderts verbreitete sich der Gebrauch und weitere Eisspeicher wurden errichtet. In Spanien hielt sich die Tradition des Eishandels in manchen Gegenden sogar bis in die 1950er Jahre. Bis zum heutigen Tage sind die Eisspeicher, die so genannten „neveras“, „cavas de hielo“ oder im Valencianischen „cava“ beziehungsweise „pou de neu“ noch erhalten.In der Nähe von Jijona findet man auf mehr als Tausend Meter Höhe einen völlig intakten Schneespeicher, den „Pou del Surdo“. Ihn bzw. das nebenstehende Arbeiterhaus „Pou de la Neu“  hat man 2003 in ein originelles Landhotel umgebaut. Von der privilegierten Lage des „Pou de la Neu“ aus genießt man einen Panoramablick über die umliegenden bis zu 1.600 Meter
hohen Berge wie den „Puig Campana“, den „Cabeçó d'Or“ und den Gipfel der „Sierra Aitana“. Aber auch die Strände von Alicante und das Kap von Santa Pola hat man von den Zimmern aus im Blick. Fünfzig Kilometer weiter in Richtung Nordwesten befindet sich mitten im Naturpark Sierra Mariola der „Cava Arquejada“ aus dem 17. Jahrhundert  in 1200 Metern Höhe. Die Wege dorthin führen durch Steineichen- und Aleppokiefernwälder und eine besonders vielfältige Kräuter- und Heilpflanzenwelt,  denn die Sierra Mariola ist für ihre 1500 mitunter endemischen Pflanzenarten, die die traditionelle Medizin, aber auch die Küche in den Bergen geprägt haben, überregional bekannt. Im Dorf Alpuente, einst Hauptstadt eines der 20 maurischen Taifa-Königreiche nach dem Zerfall des Kalifats von Córdoba, stößt man auf einen weiteren Eisspeicher.

Weitere Informationen: http://www.landvalencia.com, Tel. 0034 902 12 32 12; http://www.spain.info, Kataloge: Tel. 0 61 23/ 991 34


Radkult Mallorca: Neues Portal für Radferien auf Mallorca

Radkult Mallorca präsentiert Informationen über die Insel, Touren, wichtige Adressen und entwickelt sich zur lebendigen Community für alle, die die Lieblingsinsel der Radfahrer kennen und schätzen. Unter www.radkult-mallorca.de finden Radsportler, Mountainbiker und Radwanderer Tourenvorschläge, Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Hotellerie, Wetter, Infrastruktur und einen ausführlichen Serviceteil. Neuigkeiten rund um das Thema Radsport und Mallorca werden ebenso präsentiert wie hilfreiches Kartenmaterial für Touren und Stadtpläne zum Downloaden. Die Strecken sind ausführlich beschrieben und nach Startpunkt, Länge und Schwierigkeitsgrad abrufbar. Der umfangreiche Serviceteil beinhaltet wichtige Adressen von Radreiseveranstaltern, Radverleihen und Sportgeschäften sowie die Verkehrsregeln für Radfahrer auf der Baleareninsel. Der aktuelle Wetterbericht kann jederzeit abgerufen werden. Und der Hotelfinder hilft bei der Auswahl des richtigen Hotels für die Radsportferien auf Mallorca. Natürlich soll der Nutzer die Seite aktiv mitgestalten können. Das Forum bietet jedem Interessierten die Möglichkeit, sich mit anderen Mallorca-Radreisefans auszutauschen. Eine Bildergalerie (zur Zeit noch auf Flickr) wächst und Mallorca-Blogger können sich hier bewerben und sich einem wachsenden Publikum mitteilen. Chefredakteur Christoph Elbern: "100.000 Radsportler und Radwanderer besuchen jedes Jahr die liebste Insel der Deutschen und haben jenseits von Beach und Ballermann großartige Erlebnisse. Die meisten kommen jedes Jahr wieder. Ihnen und allen, die den Einstieg ins Radfahren auf Mallorca suchen, soll dieses Portal für Information und Austausch zur Verfügung stehen." Radkult Mallorca ist derzeit in einer Beta-Version online und wird ständig weiterentwickelt.


„ART-CHITEK-TOUREN" durch Katalonien

Kulturelle Stadtführungen, die Gelegenheit bieten, Barcelona und ihren unermesslichen Reichtum an antiker, moderner, sowie zeitgenössischer Architektur und Kunst kennen zu lernen, organisiert das Unternehmen ARTCHITECTOURS. Die moderne Stadtgeschichte Barcelonas ist durch unterschiedliche Stile und Tendenzen geprägt. Bekannte Architekten, wie Ildefons Cerda, Antoni Gaudi, Lluis Domenech y Muntaner, Josep Lluis Sert, Jose Antoni Coderch, Enric Miralles, Jean Nouvel, Herzog&Demeuron, Ara Isozaki, Santiago Calatrava oder Norman Foster waren am jüngeren bzw. jüngsten Auf- und Umbau der katalanischen Metropole beteiligt und haben aus ihr eine Ikone der Weltarchitektur gemacht. Die Architekten von ARTCHITECTOURS verrügen über eine große Erfahrung im Führen von Gruppen sowohl in touristischer als auch in fachkundlicher Hinsicht. Schulen, Universitäten, Architekturbüros, Unternehmen und interessierte Besucher sind ihre Kunden. Sie sind Mitglieder der katalanischen Architektenkammer (COAC). Sie bieten allgemeine thematische Führungen an, zu denen Besichtigungen des „Historischen Zentrums", des Montjuic, der Olympischen Stadt, der Viertels Diagonal Mar und Diagonal Norte, der Horta und des Valle Hebrón gehören. Das Serviceangebot, das auch die Organisation individuell zugeschnittener Programme umfasst, beinhaltet die Vorbereitung der Tour durch einen spezialisierten Architekten sowie die entsprechende Dokumentation der Route. Die Führungen haben eine Dauer von 2,5 Std. für eine Minitour bis zu einer Woche für Spezialisten. ARTCHITECTOURS organisiert darüber hinaus Gesprächsrunden über Kunst und Architektur, die von Architekten und Städteplanern geleitet werden und in einzigartigen Gebäuden sowie an besonderen Orten stattfinden.

Information: Artchitectours, Phone.(34)615419735, Fax. (34) 934 122 020, jpuig@artchitectours.com, www.artchitectours.com, C/Ganduxer, 54 At, 08021 Barcelona


Wiedereröffnung der Cueva Pintada auf Gran Canaria

Nach langjährigen Ausgrabungsarbeiten werden die Cueva Pintada - die „Bemalte Höhle“ - und die prähispanische Siedlung in Gáldar erneut für das Publikum geöffnet. Die Wiedereröffnung verspricht, zu einem der wichtigsten kulturellen Ereignisse der letzten Jahre auf Gran Canaria zu werden und wird zudem zu einem bedeutenden Ansporn für den Tourismus auf der Nordseite der Insel. Das Museum und der Archäologische Park Cueva Pintada schlagen einen Rundgang vor, der mit einer stereoskopischen Projektion von hoher Auflösung beginnt. Dieser führt den Besucher in die Welt der Ureinwohner ein und erzählt von den Begebenheiten, welche die Insel gegen Ende des 15. Jahrhunderts erlebte. Die Säle der ständigen Ausstellung beherbergen eine erlesene Auswahl der archäologischen Sammlungen der Fundstätte. Zu der vielseitigen Sammlung von außergewöhnlichem Wert gehören Götzenbilder, Malereien und verzierte Keramikbehälter sowie Stein- und Knochenwerkzeuge. Weitere Objekte aus dem Spätmittelalter, die auf der Insel eingeführt wurden und hauptsächlich von der iberischen Halbinsel stammen, ergänzen die rein präkolumbianischen Überreste. Hervorzuheben sind hierbei auf der Drehscheibe gefertigte Keramikobjekte, Münzen sowie Elemente aus Metall und Glas. Wesentliches Ziel des Projektes „Museum und Archäologischer Park Cueva Pintada“ bleibt es, diesen außergewöhnlichen Schatz der Öffentlichkeit zurückzugeben und dabei gleichzeitig für ihren Schutz und Erhalt zu sorgen und ihre Geheimnisse verständlich zu machen. Das Museum ist zugleich ein Forschungszentrum, das dazu dient, die vielen Rätsel zu lösen, die sich noch rund um die präkolumbianische und koloniale Vergangenheit der Insel ranken.


Whale Watching in der Straße von Gibraltar
Wal- und Delfinbeobachtungen sind eine sowohl touristische als auch lehrreiche Aktivität. In den Gewässern der Meeresenge von Gibraltar kann man die heimischen und migratorischen Wale und Delfine finden und ihre Art bestimmen. Tarifa, an der Strasse von Gibraltar in der Provinz Cádiz gelegen, ist ein privilegierter Ort für diese Art der Tierbeobachtung. Der südlichste Punkt Spaniens bietet zudem eine reiche landschaftliche als auch kulturelle Vielfalt. Außerdem ist Tarifa berühmt für seine Strände und die idealen Bedingungen für Wind- und Kite-Surfing. Die erst kürzlich zum Naturpark erklärten Gewässer um Tarifa sind die Heimat dreier Delfinarten (Gemeiner Delfin, Gestreifter Delfin und Großer Tümmler) und der Grindwale. Ferner durchziehen Killer-, Pott- und Finnwale die Meeresenge von Gibraltar auf ihren Wanderungen zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer. Das Erlebnis “Whale Watching” im extremen Süden von Europa ist nahezu unbeschreiblich. Die Tiere umkreisen die Boote, betrachten neugierig die Passagiere und spielen in der Bugwelle. Whale Watch España ist eine nicht-gewinnorientierte Gesellschaft, die sich seit 1996 dem Schutz und der Beobachtung von Walen und Delfinen auf der iberischen Halbinsel widmet. Die täglichen Ausfahrten starten von Tarifa, Algeciras und La Línea. Abfahrtsort und Bootstyp unterliegen den jeweiligen Wetter- und Seebedingungen. Die Boote werden von erfahrenen Profis gesteuert und sind stets begleitet von auf Meeressäugern spezialisiertem Personal, das mehrsprachig kompetente Informationen über das Verhalten der Tiere gibt. Seit Beginn dieser Aktivität zeichnen Biologen Beobachtungsdaten auf, welche später zur Studie der Populationen ausgewertet werden, und die die Nachhaltigkeit der Unternehmensaktivität und Erhaltung der Artenvielfalt garantieren. Zur Walbeobachtung stehen zwei verschiedene Boote zur Verfügung. Das Boot „Jumbo II“ mit 22 m Länge und 6,5 m Breite bietet Kapazität für 212 Passagiere plus Besatzung. Es ist mit GPS, UHF, Radar und kompletten Navigationsinstrumenten und Sicherheitsausrüstung ausgestattet, entsprechend der Richtlinien der Dirección General de Navegación de la Marina Mercante. Die “Ciudad de San Juan” ist 12 m lang und 4.4 m breit. Zugelassen für 39 Passagiere plus Besatzung ist sie ebenfalls mit allen erforderlichen Sicherheits- und Navigationsgeräten ausgestattet.
Die Exkursions-Teilnehmer treffen sich 1 Stunde vor Abfahrt zur Registrierung in den Büroräumen des Interpretation Centre of Cetaceae, Avenida de la Constitucion no. 6 (Hauptstrasse zum Hafen), Tarifa
Preise und Termine
WALE UND DELFINE: Ganzjährig 2 Stunden: Erwachsene: 25 Euro, Kinder: 15 Euro, Babys: Frei
ORCAS: Juli und August 3 Stunden: Erwachsene: 40 Euro, Kinder: 25 Euro, Babys: Frei