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News und Tipps aus aller Welt

Neue News jeden Dienstag!


Letztes Update 28.02.2017

News aus der Tourismus-branche

 

News vom 28.02.17
Flöten, Trommeln, Glockenspiel in Nürnberg / Wandern und Frühlingserwachen im Schwarzwald / Sky Walk: bestes Ziel in Tschechien / Italien: stille Tage im Kloster / Im Sommer 2017 per Charterflug direkt nach Umeå (Schweden) /

News vom 21.02.17
116 Seiten Urlaub – das Ostsee Magazin 2017 ist da! / Aschaffenburg: der Meister der Strichmännchen / 2017: das Jahr des barocken Tschechien / Niederlande: In Scheveningen übernachten über dem Meer / Smart Travel in Taiwan /

News vom 14.02.17
Der etwas andere Schnee-Spaziergang in Bayern / Fränkische Weihnachten bis in den März / Evangelisches Augustinerkloster in Erfurt / Jüdische Erbe im Centro de Portugal / Alberta: Castle Mountain /

News vom 07.02.17
Die schönsten Wege durch die Winterlandschaft Frankens / Winter-Wolf-Trekking in den West-Karpaten / Die „Schatzkammer Liechtenstein“ in Vaduz / Karibische Träume mit dem SeaDream Yacht Club / Naturerlebnisse in Westaustralien /


 

News vom 28.02.17

Flöten, Trommeln, Glockenspiel in Nürnberg

In der Winterausstellung des Nürnberger Spielzeugmuseums (bis 23. April 2017) wird es musikalisch: Sie zeigt die beeindruckende Vielfalt von Instrumenten, die für Kinder gedacht und auf sie zugeschnitten sind. Denn häufig lernen Kinder mit Flöten, Trommeln, Glockenspielen oder Gitarren, mit der Geige oder auf dem Klavier den Umgang mit Musik, noch ehe sie in die Schule kommen. Von vielen Instrumenten gibt es zudem simple Varianten zum fröhlichen Herumtollen und Krachmachen, und auch sie sind Thema der Ausstellung. Dort erfährt man auch, dass Blas- und Schlaginstrumente bereits für die Antike belegt sind und sogar als Grabbeigaben verwendet wurden. Viele der gezeigten Exponate stammen direkt aus Nürnberg, einst ein Zentrum für die Herstellung von Kinderinstrumenten. Und da Musik nun mal mit Tönen verbunden ist, können die Besucher einige Instrumente auch selbst zum Klingen bringen.

Weitere Informationen: www.museen.nuernberg.de


Wandern und Frühlingserwachen im Schwarzwald

Moosige Felsen, mythische Schluchten und geheimnisvolle Wälder – dort, wo sich sonst nur Fuchs und Wildschwein über den Weg laufen, erleben passionierte Wanderer pünktlich zum Frühlingsanfang und Wanderopening im April 2017 die wildesten Ecken des Südschwarzwaldes. Auf einem der urwüchsigen Pfade der Schwarzwälder Hüttenwinkel-Touren geht es zu zweit, mit Freunden oder der ganzen Familie durch die erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ Baden Württembergs. Nach einem anstrengenden Aufstieg erfahren Groß und Klein anschließend die unverfälschte Gastlichkeit der Bewohner auf den urigen Hütten und legen bei regionalen Leckereien, wie Schwarzwälder Speck oder Schäufele, eine kleine Verschnaufpause ein. Sehen, schmecken, hören, riechen und fühlen – die verschiedenen Entdeckungstouren im Schwarzwälder Hüttenwinkel bringen alle fünf Sinne der Genusswanderer zum Einsatz. Ob Hörnleberg-Tour, Hünersedel-Tour oder Wildbach-Tour – insgesamt sechs liebevoll ausgeschriebene Routen mit tiefen Schluchten, steinigen Pfaden, wundervollen Aussichten und wilden Bächen führen Wanderer auf naturbelassenen Wegen durch die Region Elztal, Simonswäldertal und den malerischen Ort Freiamt. Besonders die Wildbach-Tour ist mit ihrem einzigartigen Charme und den unzähligen Erholungsplätzen vor allem zum Frühlingserwachen ein außergewöhnliches Erlebnis.

Weitere Informationen: www.zweitaelerland.de


Sky Walk: bestes Ziel in Tschechien

Der SkyWalk (Wolkenpfad) in Dolní Morava (Niedermohrau) wurde in einem Wettbewerb der Tschechischen Zentrale für Tourismus zum touristischen Ziel des Jahres gekürt. Die 55 Meter hohe Holzkonstruktion entstand in einer Höhe von 1.116 Metern und bietet spektakuläre Ausblicke auf das Gebiet der Glatzer Schneeberge. Nach dem Ausflug in die Wolken kann man für den Rückweg eine 110 Meter lange Rutsche nutzen. Auszeichnungen in dem landesweiten Wettbewerb gab es auch für das barocke Hospital Kuks (Kukuk) für die beste Wiedereröffnung nach der Sanierung und für den Blumengarten in Kroměříž (Kremsier) als bestes Familienerlebnis. Als beste Neuheit des Jahres wurde der Thermalwasserpark in Velké Losiny (Groß Ullersdorf) im Altvatergebirge gewählt.

Weitere Informationen: www.czechtourism.com, www.dolnimorava.cz/_en/sky-walk


Italien: stille Tage im Kloster

Innehalten, reflektieren, in sich hineinhören: Wer mal wieder zur Ruhe kommen und Kraft tanken möchte, findet im Kloster Marienberg oberhalb von Burgeis den richtigen Ort dafür. Umgeben von der archaischen Bergwelt des Obervinschgau können Urlauber dort an verschiedensten Veranstaltungen teilnehmen, darunter stille Exerzitientage im April 2017. Sollte jemand allein oder mit seinem Partner sein wollen, mietet er sich im puristisch designten Gästehaus ein. Männer dürfen im Rahmen von „Kloster auf Zeit“ gänzlich ins Leben der Mönche eintauchen. Auf „weltliche“ Genüsse muss man in der 900 Jahre alten Benediktinerabtei aber nicht verzichten: 2017 wird erstmals der stiftseigene Wein ausgeschenkt. Dessen Reben gedeihen am derzeit höchsten Weinberg Europas auf gut 1.300 Metern unterhalb des Klosters.

Weitere Informationen: www.vinschgau.net, www.marienberg.it


Im Sommer 2017 per Charterflug direkt nach Umeå (Schweden)

Der Norden Schwedens übt mit seiner außergewöhnlichen Natur, seiner urtümlichen Wildnis und den endlos scheinenden unbesiedelten Flächen eine besondere Faszination auf Urlauber aus Deutschland aus. Fast schon exotisch wirken die hier gebotenen Erlebnisse und das Leben der Einheimischen auf dem Land. Und trotz der enormen Entfernung sind diese Erlebnisse auch im Sommer 2017 ab Deutschland wieder zum Greifen nah. Denn von Anfang Juni bis August bieten knapp 20 Reiseveranstalter aus den DACH-Ländern im Rahmen ihrer Reiseangebote Charterflüge an, die ab zahlreichen Airports in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Düsseldorf direkt mit der nordschwedischen Stadt Umeå verbunden sind. So geht es innerhalb von nur 2,5 Stunden von der Rheinmetropole bis nach Umeå – dem Tor zur Region Västerbotten, die viele faszinierende Erlebnisse zu bieten hat. Der Reiseveranstalter Wikinger Reisen hat beispielsweise eine individuelle aktive Rundreise mit dem Fahrrad im Programm, bei der es von der Küste bis in die Wildnis rund um den kleinen Ort Granö geht – gespickt mit vielen spannenden Kulturstätten, kulinarischen Highlights und aufregenden Naturerlebnissen. Die Vielfalt der Region zeigt auch der Reiseveranstalter andersweg.reisen, der 2017 u.a. die Standortreise „Waldhotel am Bärenfluss“ anbietet, bei der sowohl die Kultur der Region als auch diverse Aktiverlebnisse in der Natur im Mittelpunkt stehen. Noch mehr Inspiration zu Highlights und tollen Aktivitäten in und rund um Umeå lassen sich mit wenigen Klicks unter www.visitumea.se/de finden.

 

News vom 21.02.17

116 Seiten Urlaub – das Ostsee Magazin 2017 ist da!

Mit Tipps und Reportagen für das ganze Jahr macht die neue Ausgabe des Ostsee-Magazins Lust auf den Urlaub an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste und in der Holsteinischen Schweiz. Wieder einmal haben die Redakteure das Jahr über recherchiert, fotografiert und geschrieben, um die neuesten Trends und Geheimplätze an die Leser weiterzugeben. Imposante Bilder und frische Texte sind so entstanden und machen das Heft zu einer wertvollen Urlaubslektüre. Neben den klassischen Urlaubsthemen wie Radfahren, Wassersport und Ausflugsziele finden sich im Magazin Tipps für Campingurlauber und kulinarische Highlights vom Fischbrötchen bis hin zur Sterneküche. Auch Typisches und Unerwartetes von der Küste entdecken Leser in der neuen Ausgabe: etwa besondere Übernachtungsmöglichkeiten im Schlafstrandkorb oder in einer Mühle. Die Rubrik „Küstenköpfe“ stellt echte Schleswig-Holsteiner vor, die an der Ostsee leben und arbeiten und ihre Geschichten zu der Urlaubsregion erzählen. Mit dem Hansemuseum in Lübeck hat die Kulturwelt in Schleswig-Holstein deutlich gewonnen: Im modernen, erlebnisorientierten Museum kann man der Geschichte der Stadt und der Hanse intensiv auf den Grund gehen – und nach dem Ausflug in die Welt des Mittelalters laden das gemütliche Museumscafé Fräulein Brömse, das elegante Restaurant NORD sowie die Dachterrasse mit ihrem phantastischem Blick zu Genuss und Entspannung ein.

Weitere Informationen: www.ostsee-schleswig-holstein.de


Aschaffenburg: der Meister der Strichmännchen

Bis zum 5. März 2017
widmet sich die Kunsthalle Aschaffenburg in einer Sonderausstellung dem „Meister der Strichmännchen“: Zu sehen sind wichtige Stationen aus dem künstlerischen Schaffen von A. R. Penck. Der 1939 in Dresden als Ralf Winkler geborene Maler, Grafiker und Bildhauer ist berühmt für seine Werke, die oberflächlich betrachtet an prähistorische Höhlenmalerei und primitive Zeichen erinnern – doch gleichzeitig reflektiert er in ihnen Mathematik, Kybernetik und Mechanik. Auf einen Stil alleine lässt sich Penck aber nicht festlegen. Genauso, wie er oft den Künstlernamen wechselte, thematisierte er in seinen Werken immer wieder neu die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft. Als Mitglied mehrerer Künstlergruppen lotete er die Möglichkeiten kollektiver Malexperimente aus und setzte sich für die Abschaffung der deutsch-deutschen Grenze ein. Penck selbst, dem in der DDR die künstlerische Anerkennung verwehrt wurde, siedelte nach seinem internationalen Durchbruch, einem Brand in seinem Atelier, bei dem unzählige Arbeiten vernichtet wurden, und seiner Ausbürgerung nach Westdeutschland über. Wichtige Kunstpreise, Ausstellungen und die Berufung zum Professor für Malerei an die Kunstakademie Düsseldorf festigten seinen nationalen und internationalen Ruf.

Weitere Informationen: www.museen-aschaffenburg.de


2017: das Jahr des barocken Tschechien

Zahllose Kirchen, Klöster und Paläste des Landes wurden im Barockstil gebaut, barocke Gärten entstanden im 17. Jahrhundert und bis heute würdigt man bei verschiedenen Festivals die barocke Musik und Lebensart. Nach dem Sieg der Habsburger gegen die protestantischen Stände 1620 setzten sie eine Rekatholisierung des Landes durch. Der Barock wurde zum prägenden Stil, seine überschwängliche Pracht sollte die Untertanen die Gottesfurcht lehren und war zugleich Ausdruck der scheinbar unvergänglichen weltlichen Macht. Als Träger der Gegenreformation beauftragten die Jesuiten einige der berühmtesten Baumeister der damaligen Zeit mit dem Um- und Neubau von Kirchen und Klöstern. So schufen Christoph Dientzenhofer (1655-1720) und sein Sohn Kilian Ignatz (1689-1751) einige bedeutende Bauten in Böhmen und Mähren. Zu ihren Meisterwerken gehört die Prager St.-Nikolaus-Kirche. Auch die Wiener Architektendynastie Fischer von Erlach hinterließ ihre Spuren in Tschechien. Vater Johann Bernhard (1656-1723) war für das Barockschloss von Vranov nad Dyjí (Frain an der Thaya) in Südmähren verantwortlich, seinem Sohn Joseph Emanuel (1693-1742) ist das aus zwei Tonnen Silber geschaffene Grabmonument für den Heiligen Johannes Nepomuk im Prager Veitsdom zu verdanken. Einen eigenen Baustil schuf Giovanni Santini (1677-1723), der Elemente des Barocks und der Gotik zur Barockgotik vereinte. Santinis Hauptwerk ist die als UNESCO-Welterbe geschützte Wallfahrtskirche des Hl. Nepomuk bei Žd'ár nad Sázavou (Saar) im tschechischen Hochland. Santini war auch am Umbau der Kirche von Kloster Sedlec in Kutná Hora (Kuttenberg), beteiligt, die heute ebenfalls Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Barocke Kirchen, Klöster, Schlösser und Parks prägen die Hauptstadt Tschechiens. Zu den bedeutendsten Bauwerken gehören das frühbarocke Waldstein-Palais, heute Sitz des Senats, die vom Jüdischen Museum genutzte frühbarocke Klausen-Synagoge oder die Nationalbibliothek im ehemaligen Jesuitenkolleg Klementinum. Barocker Pracht begegnen Besucher Tschechiens auch außerhalb der Hauptstadt beinahe auf Schritt und Tritt. Auf der Welterbeliste der UNESCO stehen das im Stil des ländlichen Barocks gestaltete Dorf Holašovice (Hollschowitz), die von Renaissance- und Barockbauten geprägte Altstadt von Telč (Teltsch), die barocke Dreifaltigkeitssäule von Olomouc (Olmütz) sowie Kroměříž (Kremsier) mit frühbarockem Palast und Blumengarten. Im Schloss der Welterbestadt Český Krumlov (Krumau) befindet sich eines von weltweit noch zwei erhaltenen Barocktheatern, dessen Bühnentechnik noch voll funktionsfähig ist. Jedes Jahr im September findet dort das Festival der Barockkunst mit Konzerten, Opern- und Theateraufführungen sowie einem barocken Feuerwerk statt.

Weitere Informationen: www.czechtourism.com


Niederlande: In Scheveningen übernachten über dem Meer

Nach der Eröffnung des ersten Riesenrads Europas über dem Meer erhält Den Haags beliebter Küstenstadtteil Scheveningen eine weitere Attraktion – fünf luxuriöse Pier-Suiten mit Blick auf die Nordsee. Eine solche Übernachtung ist in den Niederlanden bislang einzigartig. Die exklusiven Luxussuiten mit einer Größe von 30 Quadratmetern befinden sich im Aussichtsturm des Piers und werden unter anderem mit einem Jacuzzi und einem Außenbereich ausgestattet sein, von dem aus Gäste einen Panoramaausblick auf die Nordsee erhalten. Nach der Eröffnung der Suiten sollen acht so genannten „Cabins“ folgen, die jedoch voraussichtlich erst im Jahr 2017 fertiggestellt werden. Galt bis vor einigen Jahren noch die Miniaturwelt Madurodam und eine 381 Meter lange Seebrücke mit Aussichtsturm als Hauptattraktionen Scheveningens, gibt es mittlerweile neben einem 40 Meter hohen Riesenrad über dem Wasser auch einen Strandboulevard, der vom spanischen Stararchitekten De Solá-Morales entworfen wurde. Auch Liebhaber kulinarischer Genüsse kommen in Scheveningen auf ihre Kosten. Auf dem Pier befinden sich verschiedene Restaurants und Cafés, die aufgrund ihres großen Angebots wie ein ständiges Foodfestival wirken. Hier können Besucher einen Burger mit einem Glas Wein genießen, hausgemachte Fritten probieren oder in der „Craft Beer Bar“ eine große Auswahl an Bieren kleiner unabhängiger Brauereien testen. Eine weitere Besonderheit ist der Foodtruck „SHACK“, in dem monatlich eine neue Foodtruck-Crew die Möglichkeit erhält, ihre Gerichte feil zu bieten.

Weitere Informationen:www.holland.com, www.denhaag.com/de/ort/31841/pier-scheveningen


Smart Travel in Taiwan

Reisen ohne Handy scheint heutzutage unmöglich zu sein, da der tägliche Begleiter mittlerweile gedruckte Stadtpläne und Reiseführer ersetzt. Die App „Tour Taiwan“, die das Taiwan Tourismus Büro ins Leben gerufen hat, bietet Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Unterkünften, Restaurants, Polizei, Krankenhäuser, Tankstellen und vielem mehr. „Tour Taiwan“ wird In chinesischer und englischer Sprache angeboten und der Download ist kostenfrei. Die App ist einfach im Apple’s Store oder dem Google Play Store zu finden. Taiwan, die Insel im Westpazifik, vereint die schönsten Seiten Asiens auf kleinster Fläche. Portugiesische Seefahrer tauften die Insel rund 160 Kilometer vor der Südostküste Chinas einst „Ilha Formosa – Schöne Insel“. Die atemberaubende Landschaft besticht mit beeindruckenden Schluchten, hohen Bergen, fruchtbaren Tälern, schroffen Küsten und zauberhaften Korallen- und Vulkaninseln, während in der Hauptstadt Taipeh und anderen Städten jahrhundertealte Traditionen mit der Moderne des 21. Jahrhunderts verschmelzen. Bei maximaler Reisesicherheit bietet Taiwan einen Mix aus fernöstlichem Flair, asiatischer Kulturen und subtropische Natur.

Weitere Informationen: http://www.taiwantourismus.de/

 

News vom 14.02.17

Der etwas andere Schnee-Spaziergang in Bayern

Gibt es im Bayerischen Wald einen Gletscher? Diese Frage stellen Gäste immer wieder. Vor 10 000 Jahren gab es ihn – und zwar unter anderem dort, wo jetzt die Arberseen sind. Zu Beginn der Eiszeit war der Große Arber, der höchste Gipfel im Bayerischen Wald, für längere Zeit mit Schnee und Eis bedeckt. Später floss das Firneis als Gletscher ins Tal; die Arbersee-Gletscher waren ein Teil davon. Die Eismassen sind längst geschmolzen, die Arberseen geblieben. Auch im Winter lohnt sich ein Abstecher zu den Seen, die als Naturrefugien bekannt sind. Bäume aus Glas gibt es nicht? Doch! Im Bayerischen Wald, einer der bedeutendsten Glasregionen in Deutschland. Hier „wachsen“ sogar Tannen, Fichten und Espen aus farbigem Flachglas, bis zu acht Meter ragen sie in den Himmel. Beim Winterspaziergang in Regen entdeckt man am Fuß der Burgruine Weißenstein im Gläsernen Wald die funkelnden Bäume, die schon mit dem Glasstraßenpreis ausgezeichnet wurden. Im Wald-Glas-Garten in Riedlhütte und in den Gläsernen Gärten in Frauenau dreht sich ebenfalls alles ums Glas: In Riedlhütte kann man schon im Vorbeigehen erahnen, dass Glashandwerk und Glaskunst im Bayerischen Wald Tradition haben. Wie vielfältig der Werkstoff Glas ist, sieht man wohl kaum irgendwo so gut wie in den Gläsernen Gärten in Frauenau. 24 Skulpturen können Glasliebhaber hier auf dem rund acht Hektar großen Gelände rund ums Glasmuseum bestaunen, mit klingenden Namen wie „Himmelsschale“ „Arche II“, „Stumme Diener“ oder „Lichtgewächs“. Frauenau gilt mit seinen Glashütten, Glasmanufakturen und weltweit bekannten Glaskünstlern als „Gläsernes Herz“ des Bayerischen Waldes. Hier sind und waren schon viele gute Glasmacher daheim. Die Internetseite www.bayerischer-wald.de gibt viele weitere Infos zum Urlaubs- und Freizeitziel Bayerischer Wald.


Fränkische Weihnachten bis in den März

Bis 26. März 2017 präsentiert das Mainfränkische Museum auf der Festung Marienberg in Würzburg seine diesjährige Winterausstellung. Mit dem Titel „Winter, Weihnacht, Winterschlaf“ zeigt sie eine Auswahl von winterlichen Schulwandbildern. Sie stammen vor allem aus dem Bestand der Forschungsstelle Historische Bildmedien der Universität Würzburg, der europaweit größten Sammlung an Bildern dieser Art. Die gezeigten Exemplare stammen aus der Zeit von 1887 bis 1971, weshalb sich besonders gut gestalterische Veränderungen nachvollziehen und Gemeinsamkeiten entdecken lassen. Die Ausstellung verweist auf die verschiedenen Unterrichtsfächer, in denen die Bilder eingesetzt wurden. In Biologie waren dies zum Beispiel Tier- und Pflanzendarstellungen, in Geografie landschaftliche Besonderheiten und in der Grundschule präsentierte man vor allem Jahreszeitenbilder, Märchen und Fabeln. Führungen, Familiennachmittage und Workshops vermitteln zusätzlich das Thema der Ausstellung.

Weitere Informationen: www.mainfraenkisches-museum.de


Evangelisches Augustinerkloster in Erfurt

Das Kloster zählt zu einer der wichtigsten Lutherstätten: Als Mönch verbrachte Martin Luther hier prägende Lebensjahre. Hier wurde er als Priester geweiht und las im Mai 1507 in der Augustinerkirche seine erste Messe. Einige Szenen des Spielfilms „Luther“ wurden sogar in den Gebäuden des Klosters gedreht. Das heutige Kulturdenkmal entstand ab dem 13. Jahrhundert als Kloster der Augustinereremiten. Eine echte Rarität sind die Farbglasfenster in der Augustinerkirche: Sie zählen zu den ältesten in Erfurt. Sehenswert ist darüber hinaus die Bibliothek im früheren Schlafsaal des Klosters – mit 60.000 Bänden eine der bedeutendsten kirchlichen Sammlungen in Deutschland.

Weitere Informationen sowie attraktive Reisearrangements nach Erfurt sind bei der Tourist Information Thüringen unter der Hotline 0361-37420 oder im Internet unter www.thueringen-entdecken.de und www.lutherland-thueringen.de erhältlich.


Jüdisches Erbe im Centro de Portugal

Schon seit vielen Jahrhunderten sind jüdisches Leben und jüdische Kultur im Centro de Portugal sehr lebendig. Eines der Zentren ist bis heute die Stadt Belmonte, die etwa in der Mitte zwischen Castelo Branco und Guarda am Fuße der Serra da Estrela liegt. Wie im benachbarten Spanien wurden auch die in Portugal lebenden Juden lange verfolgt und unterdrückt. Daher übten die in Belmonte lebenden Juden ihren Glauben über Jahrhunderte im Untergrund aus. 1917 stieß ein polnischer Ingenieur auf die Gemeinschaft und holte sie aus dem Verborgenen. 1989 wurde die jüdische Gemeinde von Belmonte offiziell wiedergegründet, 1997 schließlich eine neue Synagoge geweiht. Das 2005 eröffnete Jüdische Museum der Stadt gilt als Bedeutendstes seiner Art in Portugal und entführt die Besucher in die Zeit, als die Juden ihren Glauben nur heimlich praktizieren konnten.

Weitere Informationen: www.centerofportugal.com


Alberta: Castle Mountain

Das Castle Mountain Resort ist bekannt für den leichtesten und trockensten Pulverschnee in Alberta und verfügt über das einzige Cat-Skiing-Terrain in der Provinz. Die Skifahrer und Snowboarder werden dabei mit einer Pistenraupe (Snowcat) zu den steilsten Tiefschneehängen gebracht. Das noch fast unentdeckte Skigebiet im Süden Albertas gilt als Geheimtipp unter Experten; es befindet sich in der Nähe des Waterton Lakes National Park und ist in etwa zweieinhalb Autostunden von Calgary aus zu erreichen.

Weitere Informationen: http://www.skicastle.ca/

 

News vom 07.02.17

Die schönsten Wege durch die Winterlandschaft Frankens

Gesundes Ausdauertraining und Frankens einzigartige Naturlandschaften lassen sich hervorragend beim Langlaufen kombinieren – sei es auf die klassische Art oder im Skating-Stil. Auch hier sind die fränkischen Mittelgebirge wie die Fränkische Schweiz oder der Steigerwald mit ihren Loipen für alle Ansprüche eine hervorragende Adresse. Alleine der „Nordic Parc Fichtelgebirge“ umfasst rund 250 gespurte Loipenkilometer; in der Rhön enießen die Langläufer die Natur im „Loipenpark Rotes Moor“. Die kurzen Tage im Winter sind dabei kein Problem: Dank Flutlicht, etwa im Frankenwald und im Fichtelgebirge, wird der Spaß auf der Loipe einfach in den Abend verlängert. Actionreichen Schneespaß garantieren in Franken auch noch eher ungewöhnliche Wintersportarten. Ideal für alle, die noch nie auf Skiern gestanden haben, ist zum Beispiel in Steinach und Sonneberg in der Region Coburg.Rennsteig das „SnowBike“: Diese Verbindung von Bike und Ski ermöglicht eine rasante Talabfahrt – ganz bequem im Sitzen. Etwas sicherer auf den Skiern sollte man dagegen beim Snowkiten sein, bei dem man von einem großen Lenkdrachen gezogen wird. Schon wenig Wind reicht aus, um so etwa in der Rhön über den Schnee zu gleiten.

Weitere Informationen: www.frankentourismus.de


Winter-Wolf-Trekking in den West-Karpaten

Spuren im Schnee. Ein Hund? Ein Wolf? Vlado Trulík deutet sie als Luchsspuren, weil die Krallenabdrücke fehlen und die Zehenballen weiter auseinander stehen. Bei Tierspuren kommt es eben auf jedes Detail an und der Naturführer kann sie lesen wie ein offenes Buch: Sie geben Auskunft über das Verhalten des Wildes, erzählen vom ständigen Kampf ums Überleben. Zusammen mit maximal 14 Gästen von Natours Reisen folgt Vlado Trulík den Fährten auf Schneeschuhen oder Tourenskiern durch die verschneiten Buchenwälder der Mittelgebirgslandschaft im Norden der Slowakei. Obwohl Wanderer ihre Spuren häufig im Schnee sehen, die Tiere selbst lassen sich kaum blicken. Deshalb baut Vlado Trulík schon Wochen, bevor die Gäste kommen, Fotofallen auf, die er zusammen mit den Urlaubern auswertet. Die schönsten „Selfies“ der hier lebenden rund 500 Wölfe und 600 Luchse dürfen die Gäste sogar mit nach Hause nehmen. Die Gäste wohnen direkt im Nationalpark, im Dorf Terchová-Stefanova auf 620 Metern Höhe. In der Dämmerung lassen sich von der Terrasse der Pension Muran große Rotwildherden beobachten. Abends werden slowakische Spezialitäten wie Lamm oder Zicklein am Spieß serviert; und natürlich die Nationalspeise "Haluschky", Kartoffelspätzle mit Speckgrieben und Schafskäse. Anschließend weiht Vlado Trulík die Teilnehmer in die Grundlagen des Spurenlesens ein, damit sie sich auf den täglichen Touren auch selbst als Fährtenleser versuchen können. Und nicht nur das, er zeigt seinen Gästen im Soft-Survival-Training auch, was man macht, wenn man sich verirrt hat, das Handy nicht funktioniert, oder gar jemand verletzt wurde. Was man in der Wildnis essen und trinken kann, wie man bei jedem Wetter ein Feuer anmacht ...

Weitere Informationen: Reisetermine: 11.02.–18.02. 2017 und 18.02.–25.02. 2017, www.natours.de


Die „Schatzkammer Liechtenstein“ in Vaduz

Das im Alpenraum einzigartige Museum zeigt unter dem Titel "Vom Fürstentum über die Welt ins Weltall" einmalige Objekte, die eng mit Liechtenstein verbunden und nirgendwo sonst in dieser Form und Zusammenstellung zu finden sind. Zu sehen sind Kostbarkeiten der fürstlichen Sammlungen wie Kunstwerke aus wertvollen Materialien, historische Waffen, repräsentative Geschenke von Königen und Kaisern wie Friedrich II. dem Großen und Kaiser Joseph II. Einen weiteren Höhepunkt bilden die Mondgesteine der Apollo 11 und Apollo 17-Mission sowie die Geschichte, wie diese Steine nach Liechtenstein kamen. Natürlich fehlt in der Sammlung auch der berühmte Entwurf von Koloman Moser für die erste Briefmarke von Liechtenstein nicht. Unter den gezeigten Kostbarkeiten ist beispielsweise der Fürstenhut, auch "Fürstenhaube" genannt, er wurde von Fürst Karl von Liechtenstein beim Juwelier Daniel de Briers bestellt. Geschaffen wurde der Fürstenhut in Frankfurt am Main und in Prag und im Jahr 1626 wurde er fertiggestellt. 1978 wurde eine Replik des Fürstenhuts anlässlich des 40-jährigen Regierungsjubliäums von Fürst Franz Josef II. von und zu Liechtenstein erstellt. Der Fürstenhut ist mit 26 Perlen, 30 großen und 99 kleinen Diamanten sowie 16 Rubinen verziert. Zu erwähnen ist außerdem das berühmte "Apfelblütenei" wurde von Karl Fabergé und seinem Werkmeister Michail Perchin (1901) geschaffen und stammt aus der ehemaligen Sammlung von Adulf Peter Goop. Es handelt sich dabei um eine Auftragsarbeit für Alexander Ferdinandowitsch Kelch, der von 1898 bis 1904 seiner Frau jährlich ein Fabergé-Ei schenkte. Das Apfelblütenei ist eines der kostbarsten der insgesamt sieben sogenannten Kelch-Eier aus der Fabergé-Werkstatt in St. Petersburg.

Weitere Informationen: www.schatzkammer.li


Karibische Träume mit dem SeaDream Yacht Club

Blau, blauer, Karibik: Mit ihren kilometerlangen Sandstränden, zurückgezogenen Buchten und türkisschimmerndem Wasser sind die Karibikinseln das Sehnsuchtsziel schlechthin für Sonnenanbeter und Badenixen. Wer dabei aber nicht nur Klassiker, sondern echte Geheimtipps erleben möchte, ist beim SeaDream Yacht Club an der richtigen Adresse. Die beiden luxuriösen Kreuzfahrtyachten, gerade vom Berlitz Cruise Guide zur #1 und #2 unter den Boutique-Schiffen gewählt, steuern die malerischsten Häfen sowie Buchten an und zeigen Urlaubern die natürliche Schönheit der Karibik. Kombiniert mit dem lässigen Yachtlifestyle sorgen sie für ein unvergessliches Erlebnis. Auf die Jagd nach den schönsten Inseln geht es beispielsweise mit der Reise #11711 von St. Martin nach Barbados und der Reise #21711 von St. Thomas nach St. Maarten, beide jeweils ab 3.537 Euro pro Person buchbar. Stets im Preis enthalten sind die zahlreichen SeaDream-Inklusivleistungen. So sind nicht nur alle Gourmet-Menüs sowie der 24-Stunden-Roomservice inkludiert, auch eine tägliche Weinauswahl, die „Open Bar“ sowie der „Signature Champagne&Caviar Splash“ gehören zum Service der Yachten. Darüber hinaus sind die Schiffe mit einem eigenen Wellness- und Fitnessbereich mit Sauna und Dampfbad, einem Pool und Jacuzzi, einer Bibliothek und eine Piano Bar, balinesischen Tagesbetten an Deck und einer eigenen Marina samt zahlreicher (Wasser-)Sportgeräte ausgestattet. Für alle Aktivitäten an Land und im Wasser stehen zudem ein spezieller Activities-Manager sowie Mitglieder der Crew zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.SeaDream.com, http://www.seadream.com/voyages/search/destinations/caribbean/months/1-2-3-4/years/2017/options/none/yachts/seadream1-seadream2


Naturerlebnisse in Westaustralien

Das Ningaloo Reef gilt als eines der letzten Meeresparadiese der Welt. 2011 wurde die Ningaloo Coast südlich von Exmouth zusammen mit dem Ningaloo Reef und dem Cape Range Nationalpark von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Das Saumriff ist direkt vom Strand aus zugänglich und Heimat für 700 tropische Fisch- und 300 Korallenarten, 155 Arten von Seeschwämmen und 600 Arten von Krustentieren sowie für Buckelwale, Mantarochen, Seekühe und Schildkröten. Ein ganz besonderes Erlebnis besteht darin, hier mit Walhaien zu schwimmen. Die „sanften Riesen des Ozeans“ besuchen das Ningaloo Reef jedes Jahr zwischen März und Juli, zur Zeit der Korallenblüte. Dann können Besucher den bis zu 16 Meter langen und völlig harmlosen Tieren begegnen. Auch Shark Bay steht auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbes. Die dort vorhandenen Stromatolithen von Hameline Pool geben Besuchern zum Beispiel einen Einblick in das Leben vor 3,5 Milliarden Jahren. Auch einer von weltweit nur zwei Stränden, die ausschließlich aus einer dicken Schicht winziger weißer Herzmuscheln bestehen, befindet sich hier: Shell Beach. Außerdem lebt in Shark Bay die größte Seekuhpopulation der Welt und in Monkey Mia kommen Besucher den dort heimischen Delfinen ganz nahe.

Weitere Informationen: www.westernaustralia.com