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News und Tipps aus aller Welt

Neue News jeden Dienstag!


Letztes Update 25.04.2017

News aus der Tourismus-branche

 

News vom 25.04.17
Mecklenburger Radtour: Radreisekatalog erschienen / Vratislavice (Maffersdorf): Museum im Geburtshaus von Porsche / Südfrankreich: Routen mit Flower Power / Italien: 2017 ist das Jahr der Borghi / Edle Destillate in edlem Ambiente – die Wachauer Schnäpse /

News vom 18.04.17
Camping-Broschüre für Usedom erschienen / Thüringer Landesgartenschau Blütezeit Apolda / Garten-Festival der Côte d’Azur / Pistoia – Kulturhauptstadt Italiens 2017 / Perak – Das Silberland im Norden Malaysias /

News vom 11.04.17
Wanderspaß Weserbergland / Istrien Magazin 2017 / Hochprozentiges aus Niederösterreich: Waldviertler Whisky / China: unterwegs auf dem längsten Wasserpfad der Welt /

News vom 04.04.17
Neuer Baumkronenpfad bei den „Ivenacker Eichen“ / Hamburgs neues Wahrzeichen: die Elbphilharmonie / Tongeren: Das Frauenbild in Zeiten der Römer / Mährische Pforte: tiefste Unterwasserhöhle der Welt / Kanada eröffnet den längsten Trail der Welt /

 

News vom 25.04.17

Mecklenburger Radtour: Radreisekatalog erschienen

Mehr als 200 Touren im Gepäck: Der Katalog „Radreisen und Wandern 2017“ des größten norddeutschen Radreiseveranstalters, der Mecklenburger Radtour aus Stralsund, ist ab sofort erhältlich. Neben zahlreichen neuen Routen und Variationen auf Radfernwegen im Nordosten können Pedalritter ihren Urlaub nun auch noch individueller gestalten: Zusätzlich buchbare Erlebnispakete führen Radreisende unter anderem in prämierte Museen, per Schiff zu maritimen Attraktionen oder in Restaurants der Region.

Weitere Informationen: www.mecklenburger-radtour.de


Vratislavice (Maffersdorf): Museum im Geburtshaus von Porsche

Im Geburtshaus von Ferdinand Porsche im nordböhmischen Vratislavice (Maffersdorf) entstand ein neues Museum. Betrieben wird es vom tschechischen Automobilhersteller Škoda, der das Gebäude im heutigen Stadtteil von Liberec (Reichenberg) zurückbauen ließ, sodass es wieder dem Aussehen zur Kindheitszeit von Porsche entspricht. Liberec verfügt nun über zwei Museen, die der Kraftfahrzeuggeschichte gewidmet sind. Der Begründer der Autodynastie Porsche-Piëch wurde 1875 als Sohn des Spenglers Anton Porsche in Maffersdorf geboren. Das in der Vergangenheit mehrfach umgebaute Geburtshaus wurde 2011 vom Autokonzern Škoda gekauft. Die vor 16 Jahren angebrachte dreisprachige Gedenktafel mit einer Büste Porsches prangt nun an der rückwärtigen Seite, wo sich auch der Eingang zur Ausstellung befindet. Wichtigstes Exponat ist ein Nachbau des Lohner-Porsche Mixte. Ferdinand Porsche entwickelte zu Beginn seiner Karriere für die Lohner-Werke in Wien zunächst eine Reihe von Fahrzeugen mit Elektro- und gemischtem Antrieb. Der "Mixte" war mit seinem Benzin-Elektro-Antrieb ein Vorläufer heutiger Hybridfahrzeuge. Insgesamt ist die kleine Ausstellung in drei Teile zum Leben und Wirken Porsches, seiner Familie sowie zur Automobilgeschichte im Allgemeinen gefasst. Anstelle einer persönlichen Führung erhalten Besucher am Eingang einen Tablet-PC, der sie durch die Räume führt. In der mehrsprachigen interaktiven Präsentation wird nicht nur auf die technischen und wirtschaftlichen Errungenschaften Ferdinand Porsches eingegangen. Kritisch beleuchtet wird auch die Rolle, die der Urvater des VW-Käfers im nationalsozialistischen Deutschland spielte. Porsche hatte der NSDAP und der SS angehört und war maßgeblich an der Entwicklung der Rüstungsindustrie beteiligt. Nur wenige Hundert Meter entfernt vom neuen Porsche-Museum befindet sich das Automuzeum von Vratislavice. Auf dem Gelände der Konrád-Brauerei können Besucher an Wochenenden von April bis Oktober eine stattliche Sammlung historischer Automobile und anderer Kraftfahrzeuge sehen. Darunter sind auch zahlreiche Original-Porsche. Das Porsche-Museum ist freitags bis sonntags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis liegt bei 100 Kronen (ca. 3,70 Euro).

Weitere Informationen: www.visitliberec.eu


Südfrankreich: Routen mit Flower Power

Etwa 1850 brachten die Engländer die Mimosen von Australien an die Côte d’Azur. Seitdem entstanden üppige Mimosenwälder. Zwischen Bormes-les-Mimosas und Grasse folgt man der Mimosenroute auf 130 Kilometer. Wanderungen in den Wäldern, Besuche bei Mimosenzüchtern oder als Zuschauer an einem Mimosenkorso wecken dabei die Frühlingsgeister. Das Tourismusamt von Nizza bietet hingegen mit den „Boucles Découvertes“ Einblicke in private Gärten an oder hievt die städtische Flora mit rund 60 seltenen Pflanzenarten in den Vordergrund. Ein Büchlein mit acht Routen gibt es im Tourismusamt. Diese Spaziergänge können Interessierte individuell entdecken. Die Olivenroute durchs Hinterland ist eine weitere interessante Strecke. Olivenbäume prägen das Landschaftsbild der Côte d’Azur. So bietet es sich an, die Olivenmühlen zu besuchen. Dabei darf man natürlich die edlen Öle probieren und vielleicht das eine oder andere Fläschchen als Andenken an den Urlaub erstehen.

Infos zu den thematischen Routen unter: www.cotedazur-tourisme.com.


Italien: 2017 ist das Jahr der Borghi

Im Rahmen des Piano Strategico di Sviluppo del Turismo (Strategieplan zur Tourismusentwicklung) hat Italiens Minister für Tourismus und Kultur, Dario Franceschini, 2017 zum Jahr der Borghi erklärt und Schritte zur Aufwertung und Promotion des nachhaltigen Tourismus in den ursprünglichen Dörfern und Weilern des Hinterlandes festgelegt. So soll ein nationales Forum Richtlinien und einen Atlas der Borghi erstellen, um einen sanften Tourismus im Einklang mit Umwelt und Einwohnern zu entwickeln. „Die Borghi, die sich über unsere Regionen verteilen, sind reich an Geschichte, Kultur und Tradition und sind Grundlage für das Wachstum eines nachhaltigen Tourismus, der dem Besucher authentische Erfahrungen und der Dorfgemeinschaft eine harmonische Entwicklung bietet“, so Franceschini. Wer sich bereits jetzt über die „versteckten Schätze“ abseits der touristischen Routen informieren möchte, findet auf der Internetseite des Clubs der „Schönsten Dörfer Italiens“ viele Tipps: www.borghipiubelliditalia.it/en/


Edle Destillate in edlem Ambiente – die Wachauer Schnäpse

Für guten Schnaps braucht es bestes Obst. Das weiß auch Meisterbrenner Karl Holzapfel, der sich mit seiner Wachauer Hausbrennerei in Joching auf fünf niederösterreichische Sorten spezialisiert hat. Marille, Williamsbirne, Weichsel (Sauerkirsche), Quitte und Schwarze Ribisel (Johannisbeere) gären dort in modernen Edelstahltanks. Höchste Priorität haben Geschmack und Qualität der Produkte: Nur voll aromatisches Obst wird verarbeitet, jede Frucht von Hand verlesen und vor der Vermaischung streng kontrolliert. Seine naturreinen Destillate brennt der Fachmann mit über 20 Jahren Erfahrung übrigens doppelt, ohne Beigabe von Zucker oder anderen Zusatzstoffen. Das schmackhafte Ergebnis sind mehrfach ausgezeichnete Edelbrände von der zart pfeffrigen Williamsbirne bis hin zum saftigen Weichselbrand.

Weitere Informationen
: www.holzapfel.at

 

News vom 18.04.17

Camping-Broschüre für Usedom erschienen

Die Usedom Tourismus GmbH hat eine neue Camping-Broschüre für die Insel Usedom herausgebracht. Die 20-seitige Broschüre im A5-Querformat enthält ausführliche Informationen zu elf Campingplätzen auf der Insel Usedom. Alle Campingplätze werden mit ansprechenden Bildern und allgemeinen Informationen inklusive detaillierten Kontaktdaten vorgestellt. Darüber hinaus können sich Campingurlauber dank der einheitlichen Icons über die jeweilige Ausstattung im Einzelnen informieren. Die sechs Themen-Seiten zeigen die Insel unter den Aspekten Familie, Wellness, Maritimes, Sport und Tradition und machen mit tollen Fotos Lust auf einen Campingurlaub.

Weitere Informationen: https://www.usedom.de/service/infomaterial/kataloge/katalogbestellung.html


Thüringer Landesgartenschau Blütezeit Apolda

Die Landesgartenschau präsentiert sich unter dem Thema "Blütezeit Apolda 2017" an 149 Tagen vom 29.04. - 24.09.2017. Spazieren Sie durch die vor über 100 Jahren vom Obergärtner des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, Otto Ludwig Sckell, angelegte Herressener Promenade. Mit ihrem alten Baumbestandteil und den sonnigen Wiesen ist die 15 Hektar große Promenade Kulisse für die temporären Ausstellungsbeiträge. Blütezeit Apolda, das sind Blüten und noch viel mehr: gärtnerische Arrangements, urbane Neugestaltungen, naturverbundene Bildungsangebote, Beratungen im Gärtnertreff, Führungen und Vorträge, Mitmachaktionen in Gottes Gartenhaus, Spielplätze, Ruderboote auf dem Lohteich, Blumenschauhalle, kombiniert mit Gastronomie, Kunst- und Klanginstallationen sowie mehrere Hundert Veranstaltungen. Lassen Sie sich inspirieren: Farbenprächtige Beete mit wechselnder Bepflanzung erstrecken sich auf über 2.500 qm. In die großzügigen Wiesenflächen werden zusätzlich über 200.000 Blumenzwiebeln gesetzt, und die Landschaftsgärtner präsentieren in 14 verschiedenen Schaugärten Gestaltungsideen für den eigenen Garten.

Weitere Informationen: https://apolda2017.de/de/start.html


Garten-Festival der Côte d’Azur

Um das architektonische wie botanische Kulturerbe der Gärten der Côte d’Azur dem Publikum näher zu bringen, gibt es bis 1. Mai 2017 das erste Gartenfestival: das „Festival des Jardins de la Côte d’Azur“. Mit dem Motto „l’éveil des Sens“ (das Erwachen der Sinne) findet die Veranstaltung im ganzen Departement Alpes-Maritimes statt. Das In-Festival besteht aus einem Wettbewerb der Städte Cannes, Menton, Grasse, Nizza und Antibes. An bestimmten Orten dieser Städte entstehen temporäre Gärten auf 200 qm. Eine Jury wird die Projekte bewerten und einen Gewinner küren. Das Off-Festival findet überall im Departement statt, wo es Gärten gibt. Auf dem Programm stehen Workshops, Konferenzen, Ausstellungen, Blick hinter die Kulissen mit Tagen der offenen Türen sowie geführte Besichtigungen. Das Timing ist perfekt! Während hier der Frühling in den Startlöchern steht, gibt die Vegetation an der Côte d’Azur schon alles. Wer es blumiger mag, sollte sich die ersten Frühlingsgefühle an der Côte d’Azur nicht entgehen lassen.

Detailliertes Programm unter: www.departement06.fr


Pistoia – Kulturhauptstadt Italiens 2017

Pistoia, das bisher vor allem für seinen schönen mittelalterlichen Stadtkern und das jährlich im Sommer stattfindende „Musikfestival Pistoia Blues“ bekannt war, zeigt sich mit all seinen Facetten. 2017 ist die toskanische Stadt Pistoia Kulturhauptstadt Italiens und wartet mit einer Fülle an Veranstaltungen auf. 250 Terminen mit abwechslungsreichem Programm kann der Besucher erwarten, u. a. Kunstausstellungen, Theater- und Musikaufführungen, thematische Führungen, Festivals sowie Angebote für Kinder und Jugendliche stehen. Zu den Highlights gehören u. a. Majolikafries des Ospedale del Ceppo, die Ausstellung über den Pistoier Künstler Marino Marini im Palazzo Fabroni, das Theaterfestival im Juni und der Giardino Volante, ein Park und ausgefallener Kinderspielplatz mit zeitgenössischen Kunstwerken zum Spielen. Dank des „Sistema Museale“ können Kunstbegeisterte zudem mit einem Sammelticket verschiedene Museen besuchen wie das Museo Civico mit seiner Kunst der Pistoier Schule, den Palazzo Fabroni, die Stiftung Marino Marini oder das Diözesanmuseum. Des Weiteren besitzt Pistoia eine lange Tradition der Baumschulen und ist in diesem Bereich führend in Europa. Welche Vielfalt an Pflanzen hier kultiviert wird, können Besucher im Rahmen der Veranstaltung „Vestire il paesaggio“ (Die Landschaft ankleiden) erfahren.

Weitere Informationen: www.pistoia17.it


Perak – Das Silberland im Norden Malaysias

Perak, oft auch das Silberland genannt, war mit seinen Kalksteingebirgen einst das reichste Zinnabbaugebiet der Halbinsel Malaysia. Die Stadt besitzt reichhaltige kulturelle und historische Schätze und lockt Besucher mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten. Von lieblichen, kleinen Fischerdörfern, traumhaften Stränden, Museen, Höhlentempel bis hin zu der größten Blume der Welt – Rafflesien genannt –, zu entdecken gibt es Einiges. Die Insel Pangkor ist mit ihrer außergewöhnlichen Mischung aus Ferienanlagen und Fischersiedlungen eine faszinierende Urlaubsdestination. Kulturinteressierte Touristen erkunden die lebhaften Fischerdörfer und verschaffen sich einen Einblick in das Leben der Einheimischen. Strandurlauber genießen an den beliebten Strandabschnitten von Pangkor, Pasir Bogak und Teluk Nipah nicht nur Sonne und Meer, sondern probieren auch diverse Freizeitangebote wie Tauchen, Schnorcheln, Windsurfen und Angeln aus. Eine der vielen Touristenattraktionen von Perak ist das Darul-Ridzuan-Museum, das die Zeitgeschichte und die Entwicklung von Ipoh — das Verwaltungszentrum und die Hauptstadt des Landes — aufzeigt. Das Museumsgebäude hat seine eigene bemerkenswerte Geschichte. Es wurde vor mehr als 100 Jahren erbaut und als offizielle Residenz der malaysischen Würdenträger des Distrikts Kinta genutzt. Eine weitere Touristenattraktion ist der Sam Poh Tong Temple, 5 Kilometer südlich von Ipoh entfernt. Der Tempel ist ein eindrucksvolles Kunstwerk mit verschiedenen Buddhastatuen, die zwischen den natürlichen Stalaktiten und Stalagmiten arrangiert sind. Das Belum-Waldschutzgebiet ist eines der größten unberührten Waldschutzgebiete der Halbinsel Malaysia. Hier wächst die größte Blütenpflanze der Welt, die Rafflesia. Nichts für schwache Nerven aber definitiv etwas für Naturfans und Abenteuerlustige: ein Treffen mit Elefanten, Nashörnern, Tapiren und Tigern während einer Wanderung durch Belum. Im Wald leben auch Orang Asli — die Ureinwohner der malaiischen Halbinsel der australisch-malaysischen Ursprünge. Die Orang Asli haben ihr Zuhause im Belum vor 10.000 Jahren gefunden. Die Semi-nomadischen Dörfer sind heute auf den Inseln von Belum Temenggor zu finden. Sie leben in Bambushütten, jagen kleine Säugetiere mit Blasrohren, Angeln und sammeln Pflanzen aus dem Wald.

Weitere Informationen: www.malaysia.travel

 

News vom 11.04.17

Wanderspaß Weserbergland

Die abwechslungsreiche Natur des Weserberglandes kann dabei insbesondere bei Wanderungen immer wieder neu entdeckt werden. Grund genug ein neues Wandertourenbuch mit insgesamt 27 Wandertouren in unterschiedlichen Längen zwischen 2 und 44 Kilometern für die Region herauszugeben, das ab sofort kostenfrei erhältlich ist. Wie wäre es mit einem Ausflug in das 110 Hektar große, zwischen Hameln und Holtensen gelegene Gröninger Feld. Auf einem 6,3 Kilometer langen Rundwanderweg geht es hier am sogenannten Schweineberg vorbei, wo sich Norddeutschlands wohl größtes Vorkommen an Märzenbechern befindet. Auf einer Länge von 1,5 Kilometern und einer Breite von 100 bis 200 Metern verwandeln die Märzenbecher die Fläche des Waldbodens in eine eindrucksvolle weiße Blütenpracht. Soll es bei der nächsten Wanderung lieber einmal auf die Spuren von Sagen und Göttern gehen? Dann ist der „Götterpfad“ bei Coppenbrügge ein passendes Ziel. Der Weg führt an alte heilige Plätze und gibt Einblicke in die Welt der Sagen wie die Sage von Adam und Eva, in die germanische Götterwelt und die heiligen Felsen rund um den Ith. Oben auf der Aussichtskanzel bietet sich bei der Wanderung ein weiter Blick über Coppenbrügge hinweg auf den Osterwald und bei guter Sicht sogar bis nach Hannover. Eine atemberaubende Aussicht hinab ins Wesertal kann bei Bad Karlshafen unter dem Motto „Schweben über Fels und Wasser“ auf dem Weser-Skywalk rund 80 Meter über dem Fluss genossen werden. Start- und Zielpunkt einer rund 12 Kilometer langen Wanderung ist hier die Hugenottenstadt Bad Karlshafen, wo zum Abschluss der Wanderung unbedingt ein entspannender Besuch in der Weser-Therme mit eingeplant werden sollte! Mehr Tipps sind dem neuen Tourenbuch zu entnehmen, das im praktischen DIN A5-Format erschienen ist und Wanderungen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade enthält. Das neue Wandertourenbuch kann kostenfrei beim Weserbergland Tourismus e.V. unter der Telefonnummer 05151/93000 oder im Internet unter www.weserbergland-tourismus.de bestellt werden und ist in den Tourist-Informationen der Region erhältlich.


Istrien Magazin 2017

Die kroatische Adriahalbinsel zählt zu Europas Trenddestinationen der diesjährigen Saison. Mit einer Fülle an Tipps rund um Kulinarik, Sport, Familie und Kultur erweist sich das neue ISTRIEN MAGAZIN 2017 als praktischer Reiseführer für Planung und Ferienbegleitung. Ob erstmals mit einem Boot entlang der malerischen Küste schippern, mit dem Auto auf erlebnisreichen Routen das Hinterland entdecken oder beim Rundflug in die Lüfte gehen – dank umfangreicher und sehr konkreter Hintergrundinfos ist all dies für den Urlaubsgast einfach nachvollziehbar. Im kulinarischen Bereich ergründet das ISTRIEN MAGAZIN den Fischreichtum der Adria, die Faszination der traditionellen Peka-Küche vom offenen Feuer, die internationalen Erfolge des istrischen Olivenöles und die Qualitäten des Malvasier-Weines. Zahlreiche Tipps für Familie und Sportler und nicht zuletzt eine Auswahl der besten Adressen (Restaurants, Landgasthäuser, Weingüter, Olivenölmanufakturen und vieles mehr) macht das ISTRIEN MAGAZIN 2017 zum perfekten Reiseguide. Kostenlos zum Bestellen, Durchblättern und zum Download auf www.istrienmagazin.at


Hochprozentiges aus Niederösterreich: Waldviertler Whisky

Seit 1995 produziert Familie Haider im Waldviertler Roggenreith Whisky. Was als Herzensprojekt begann, hat sich zu einer international bereits vielfach ausgezeichneten Marke entwickelt. Dabei überzeugt Österreichs erste Whisky-Destillerie vor allem mit ihren Kreationen aus heimischem Roggen, zum Beispiel beim Original Rye Whisky J. H. Einzigartig sind die getorften Roggen-Malts mit ihrem rauchig-herben Aroma und Noten von Nuss, Kaffee sowie Karamell. Mindestens drei Jahre lagert das Destillat in gebrauchten Süßweinfässern aus der Region. Verkosten lassen sich die Spirituosen bei Führungen in der angeschlossenen Whisky-Erlebniswelt. Dort können Liebhaber nach dem Tasting auch einen Blick auf die Hochleistungsbrennerei mit ihren kupfernen Kesseln werfen.

Weitere Informationen: www.whiskyerlebniswelt.at


China: unterwegs auf dem längsten Wasserpfad der Welt

In der südchinesischen Provinz Guizhou wurde der längste schwimmende Wasserpfad der Welt eröffnet. Der Wasserweg ist mit einer Länge von 50 km etwa so lang wie die Ostseeinsel Rügen und passt sich den unterschiedlichen Pegelständen des Hongshui Flusses an. Der Hongshui Fluss trennt die beiden chinesischen Provinzen Guizhou und Guangxi. Die Landschaft ist hier geprägt von grünen Karstfelsen, Reisterrassen, Wasserfällen und Höhlen. Neben einzigartigen Naturlandschaften können Besucher in Guizhou die Bräuche und Traditionen der verschiedenen ethischen Minderheiten der Region kennenlernen. Tagsüber kann der Pfad für einen entspannten Spaziergang übers Wasser oder als Ausgangspunkt für Wassersportarten genutzt werden. Jetpacks, Jetskis und unzählige schwimmende kleine Inseln und Figuren bieten vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten. Nachts werden dem Besucher bunte Lichtershows geboten.

Weitere Informationen: www.china-tourism.de

 

News vom 04.04.17

Neuer Baumkronenpfad bei den „Ivenacker Eichen“

Im Ivenacker Tiergarten in der Mecklenburgischen Seenplatte gibt es ab Sommer 2017 eine neue Attraktion: einen Baumkronenpfad. Dann können Besucher die Ivenacker Eichen, Deutschlands erstes „Nationales Naturmonument“ auf einem 450 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad aktiv erleben. Ein 40 Meter hoher Aussichtsturm, der auch durch einen Aufzug zu erreichen ist, wird zudem einen Blick auf die umgebende Landschaft bieten. Die „Ivenacker Eichen“ gehören mit Stammumfängen von mehr als 14 Metern zu den größten in Europa, auf 1.000 Jahre wird das Alter von einem der Baumriesen geschätzt. Gemeinsam mit dem umgebenden Wildpark haben die Ivenacker Eichen jährlich etwa 70.000 Besucher. Neben einer privaten Spende wird der Bau des Baumkronenpfades aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ finanziert. Der Baumkronenpfad an den Ivenacker Eichen ist der zweite Pfad seiner Art im Nordosten nach dem auf der Insel Rügen.

Weitere Informationen: www.ivenacker-eichen.de


Hamburgs neues Wahrzeichen: die Elbphilharmonie

Direkt gegenüber der Elbphilharmonie befindet sich das neue Besucherzentrum. Hier werden Sie bestens über die aktuellen Angebote der Elbphilharmonie informiert und alle Fragen zu Plaza, Konzertprogramm und Veranstaltungen beantwortet. Sowohl die kostenlosen Tickets für die Plaza als auch Konzertkarten und die Tickets für Elbphilharmonie-Führungen werden im Besucherzentrum angeboten. Außerdem gibt es einen kleinen Shop mit zahlreichen Elbphilharmonie-Accessoires. Öffnungszeiten: täglich: 9:00 bis 20:00 Uhr. Täglich werden öffentliche Konzerthausführungen in der Elbphilharmonie angeboten, an den Wochenenden auch in englischer Sprache. Die einstündige Tour führt durch den Kaispeicher, über die Plaza und Foyerbereiche bis ins Herzstück der Elbphilharmonie ‒ den großen Konzertsaal. Dabei gibt es Einblicke in die Geschichte und Architektur des Gebäudes sowie den Ablauf des Veranstaltungs- und Konzertprogramms der Elbphilharmonie. Die Führungen starten am Elbphilharmonie-Besucherzentrum gegenüber des Haupteingangs.

Weitere Informationen: httpss://www.elbphilharmonie.de/de/fuehrungen


Tongeren: Das Frauenbild in Zeiten der Römer

Welches Idealbild von weiblicher Schönheit dominierte im Römischen Reich? Womit schmückten sich die Frauen vor 2000 Jahren? Und welche Art von Schminke stand ihnen zur Verfügung, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken? Mit diesen Fragen befasst sich die Ausstellung „Timeless Beauty“, die noch bis zum 30. Juni im Gallo-Römischen Museum in Tongeren zu sehen ist. Mithilfe von Leihgaben aus dem In- und Ausland rekonstruiert die Schau die Weiblichkeit in Zeiten der römischen Hochkultur. Angereichert werden die Exponate von Textpassagen, die ein Altphilologe aus einschlägigen Werken zusammengestellt hat. Die Ausstellung aber beschränkt sich nicht allein auf den Versuch einer historischen Abbildung. Vielmehr werden die Exponate in den Werken des Fotografen Marc Lagrange (1957–2015) gespiegelt. Der Belgier ist berühmt für seine monochromen Aktaufnahmen, deren Betrachtung zu einer Gegenüberstellung vergangener und gegenwärtiger Frauenbilder einlädt. Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgen die Statements moderner Frauen von heute, die sich über das Verhältnis zu ihrem eigenen Körper äußern.

Weitere Informationen
: www.galloromeinsmuseum.be


Mährische Pforte: tiefste Unterwasserhöhle der Welt

Die auf dem Gebiet der Mährischen Pforte gelegene Hranická propast (Gevatterloch) ist die weltweit tiefste Unterwasserhöhle. Das ergab eine Tauchexpedition Ende vergangenen Jahres. Die Stadt Hranice (Mährisch Weißkirchen), auf dessen Gebiet sich die Karstsenke befindet, will nun ein Informationszentrum für Naturtouristen und Geowissenschaftler ins Leben rufen. Hierfür soll ein nahe gelegenes Bahngebäude restauriert und für Ausstellungszwecke umgebaut werden. Zudem soll ein neuer Wanderweg zur Nachbargemeinde Černotín (Czernotin) entstehen. Um den eindrucksvollen Felseinbruch, der das Gevatterloch bildet, ranken sich zahlreiche Legenden. So soll der erste urkundlich belegte Mährerfürst Mojmír I. dort der Sage nach mit seinem Pferd in den Abgrund gesprungen sein. So wollte er angeblich die ihm folgenden Fürsten, die ihn verraten hatten, mit in den Tod ziehen. Ganz real ist der Mord an Josephine Timal. Die Wiener Dienstmagd wurde dort 1883 vom Heiratsschwindler Hugo Schenk in die Tiefe geworfen. Der schroffe Gesteinstrichter hat aber nicht nur die Fantasie vieler Menschen, sondern auch deren Forscherdrang beflügelt. Erste Versuche die Tiefe des Sees zu ergründen gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Aber erst Ende 2016 hat der polnische Höhlenforscher und Extremtaucher Krzysztof Starnawski eine Wassertiefe von mindestens 404 Metern nachweisen können. Das Gevatterloch besteht aus einem oberirdischen trockenen Teil mit einer Tiefe von 69,5 Metern sowie dem nun mit 404 Meter Tiefe bezifferten Unterwasserteil. Wichtigste Ausflugsziele im Naturschutzgebiet sind neben dem Gevatterloch die Burgruine Svrčov und die St.-Johanns-Aussicht. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bečva, im Kurort Teplice nad Bečvou (Teplitz-Bad), befinden sich die Zbraschauer Aragonithöhlen. Die wertvollsten Gesteinsformationen des über 1.300 Meter langen Höhlensystems sind sogenannten Geysirstalagmiten, eindrucksvolle Tropfsteingebilde aus Aragonit. Ein 375 Meter langer Gang ist als unterirdische Erlebnisroute für den Besucherverkehr geöffnet.

Weitere Informationen: www.mesto-hranice.cz, www.czechtourism.com


Kanada eröffnet den längsten Trail der Welt

Pünktlich zum 150. Geburtstag in 2017 komplettiert Kanada den längsten Trail der Welt. Damit bieten sich Entdeckern neue Wege, das Land zu Fuß, mit dem Fahrrad, zu Pferd oder per Kanu zu bereisen. The Great Trail führt von St. John’s im Osten des Landes bis nach Vancouver Island im Westen und optional auch in den Norden und verbindet insgesamt 15.000 Gemeinden auf über 24.000 Kilometern. Es begann als kanadischer Traum vor fast 15 Jahren: Entstehen sollte ein Trail von Kanadiern für Kanadier und alle, die die unglaubliche Natur des Landes und die großartigen Outdoor-Abenteuer entdecken wollen. Von Küste zu Küste verbindet der neue Weg alle Provinzen und Territorien und führt durch Städte, Orte, über Land und Wasser. 80 Prozent aller Kanadier leben nur maximal 30 Minuten vom Trail entfernt. The Great Trail führt mitten ins kanadische Abenteuer und soll vor allem Platz für nicht-motorisierte Erlebnisse in der Natur wie Wandern, Radfahren, Paddeln, Reiten und Ski-Langlauf bieten. Einzige Ausnahme: Im Winter dürfen auch Schneemobile auf die Strecke. Für Autos sind die Wege nicht zugelassen. Parallel des Weges wurden zum Teil weitere Pfade angelegt, die als Langlaufloipe, Mountainbike-Strecke oder Reitweg nutzbar sind. Neben der Strecke von der Ost- zur Westküste Kanadas führt auch eine Teilstrecke gen Norden in die Northwest-Territories. Auf dieser Strecke muss allerdings ein Wasserfahrzeug, Kanu oder Floß eingesetzt werden. Die zusätzliche Teilstrecke in den Norden ist ein Bonus. Den kompletten Weg und Informationen sowie Teilstrecken zeigt die Karte zum Trail. Mittels App kann aus den über 500 Einzelpfaden die bevorzugte Strecke gewählt und vermessen werden. Besonders Radfahrer wird der Weg anlocken, denn neben bekannten Trails wie den Bergpfaden samt Top-Aussichten in den kanadischen Rockies beinhaltet der Weg auch ausgefallene Strecken, etwa über die alten Bahntrassen des Kettle Valley Railway Trails. Auf historischen Pfaden können sich auch Paddler bewegen, zum Beispiel auf den Routen der frühen Entdecker. Highlight zudem: Der Trail bringt nicht nur in Bewegung, sondern fördert auch die Begegnung: Alle Provinzen und Territorien bieten mit „Get Together Locations“ Treffpunkte für Wanderer und auf der gesamten Strecke laden 86 Trail Pavillons zum gemütlichen Beisammensein und Geschichtenaustausch ein.

Weitere Informationen: httpss://thegreattrail.ca/