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Duisburg
Lehmbruckmuseum

GORMLEY/LEHMBRUCK CALLING ON THE BODY bis 26. Februar 2023



SURREALE WELTEN
SAMMLUNGSPRÄSENTATION 18. November 2022 bis 7. Mai 2023



NORBERT KRICKE
STUDIOAUSSTELLUNG 18. November 2022 bis 7. Mai 2023

Das Lehmbruck Museum zeigt die bislang größte Ausstellung des britischen Bildhauers Antony Gormley in Deutschland. Gormley, international bekannt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Bildhauer der Gegenwart, ist ein langjähriger Bewunderer der Werke Wilhelm Lehmbrucks, ihrer Innerlichkeit, Ausgeglichenheit, Ruhe und ihres reflexiven Potenzials. Die Ausstellung ist als Dialog zwischen den beiden Künstlern angelegt und zeigt Schlüsselwerke, die mit fast einem Jahrhundert Abstand voneinander geschaffen wurden. Sie zieht Parallelen zwischen Gormley und Lehmbruck, die beide den Körper als Ort der Transformation hin zu einem Zustand des reinen Seins und der stillen Kontemplation begreifen.

 

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Antony Gormley, Field, 1984-85, (c) Künstler A. Gormley

 

Die Gegenüberstellung der bildhauerischen Arbeiten umfasst das ganze Haus. Dabei ist die Konfrontation bzw. der Dialog zwischen Lehmbruck und Gormley am sinnfälligsten im sogenannten Lehmbruck-Flügel, einschließlich der Galerien und des Glaskubus. Zunächst trifft der Besucher auf „Close V“ von Gormley. Bäuchlings liegt ein Mann da, die Beine gespreizt, sodass das Gemächt sichtbar ist. Auch die Arme sind gespreizt. Eine solche Szenerie erinnert an die Verhaftung von Delinquenten in Systemen, die nicht auf Rechtstaatlichkeit fußen. Wir kennen die Bilder von Polizisten, die dann noch mit den Knien Menschen niederdrücken und ihnen die Luft nehmen. Hatte Gormley eine solche Szene im Kopf? Gleichzeitig erinnert sich der Betrachter auch an die Unterwerfung von Priesteranwärtern bei der Priesterweihe. Doch die Priesteranwärter unterwerfen sich zwar, aber ohne Beine und Arme zu spreizen. Und zudem scheint es eine „Entsprechung“ zu Duane Hansons „War“ oder auch „Vietnam Piece“ zu geben, oder?

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Antony Gormley, SUM, 2012 © Antony Gormley, Foto Stephen White & Co., London

Wir sind nachfolgend auch mit dem Gestürzten von Lehmbruck konfrontiert. Dessen Körper ruht auf den Ellbogen und Knien. Opfer oder Besiegter – das ist bei dem Anblick dieser Arbeit die Frage. Unmittelbar gegenübergestellt ist diesem Werk Gormleys „Tuck III“. Es handelt sich um eine geschachtelte Skulptur. Ist es eine liegende Figur? Oder sind es sich gegenübersitzende Figuren, also ein Figurenpaar? Fließende Formen finden wir nicht, sondern rechteckige, die zusammengesetzt wurden.

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Antony Gormley, REFLECTION II, 2008, Lehmbruck Museum, Duisburg, 2022
© Antony Gormley, Foto Dejan Saric

 

Lehmbruck ist ein weiblicher Torso mit geneigtem Kopf zu verdanken, eine Arbeit mit dem Untertitel „Pygmalion sitzend“. Auffallend an der Figur ist die sehr schlanke Taille, die kleinen Brüste und die breiten Hüften. Irgendwie hat man beim Betrachten den Eindruck, die Figur falle vornüber. Gormley hat hier als „Gegenposition“ eine lang gestreckte Figur an eine der Rohbetonwände des Lehmbruck-Flügels geheftet. Ist es ein Klippenspringer, der da in die Fluten stürzt? Ist es ein Kletterer, der an unsichtbaren Gurten an der Wand hängt? Ist es ein Gehängter, für den allerdings der Galgen nicht dargestellt wurde? „Shift“ nannte der britische Bildhauer seine Arbeit. Doch was hat die Figur mit Begriffen wie verschieben, wechseln, bewegen zu tun, denn das ist die deutsche Übersetzung des Werktitels?

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Wilhelm Lehmbruck, Der Gestürzte, 1915-16 I Antony Gormley, Tuck III, 2020 © Antony Gormley

Vor dem im Lehmbruck-Flügel befindlichen Glaskubus hat man einen weiblichen Torso platziert, dessen Gewand die Scham frei lässt, da es über den Oberschenkeln verknotet ist. Im Kubus sieht man eine hängende „Skulptur“ – teilweise aus hexagonalen Formen in rostfreiem Vierkantstahl gearbeitet. „Drift V1“ ist der Titel des Werks, das sich tatsächlich langsam dreht, bewegt, schwingt, beinahe unmerklich. Dabei ist die träge Bewegung nur bei genauer Beobachtung zu erfassen. Es ist kinetische Kunst ohne E-Motor, oder?

Wie die Umsetzung einer archaischen Felsritzung mutet eine weitere Figur Gormleys an, die man vor eine Fensterfläche gesetzt hat. „Insider II“ zeichnet sich durch ausgebreitete Arme ebenso aus wie durch einen spitz zulaufenden erigierten Penis und einem Kopf, der einem schmalen, spitz zu laufenden Trichter gleicht. Beim Weitergehen stoßen wir auf Lehmbrucks „Mädchen, sich umwendend“ und Gormleys „Spread“, auf Kantholzformen, die so miteinander verküpft sind, dass man sich einen Liegenden oder eine Liegende vorstellen kann. Einen Arm hinter dem Rücken verschränkt und den anderen gestreckten Arm greifend – das ist die Haltung der „Großen Sinnenden“. Wie andere Figuren Lehmbrucks ist auch diese überlängt.

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Antony Gormley, DRIFT IV, 2010 © Antony Gormley, Foto Stephen White & Co., London


Einen wirklichen Dialog, auch im ikonografischen Sinne, bilden Gormleys „Liebende Köpfe“ und Lehmbrucks Ölgemälde „Fliehende“. Im ersten Fall schmiegen sich zwei Köpfe eines Paares aneinander. Zudem umfangen die Haare der Frau den Kopf des Mannes. Bei dem Ölgemälde sehen wir eine innige Mutter-Kind-Beziehung, wobei das Kind durch den Körper der Mutter geschützt wird. Liegt da zu Füßen der beiden ein Gefallener?

Innen und außen als Räume wird auch bespielt, nämlich durch „Reflection II“, zwei stehende Figuren, der eine im Lehmbruc-Flügel und die andere draußen vor dem großen Fenster. Beide scheinen angespannt, scheinen durchaus auch aggressiv, im Moment eingefroren, dass sie sich aufeinander stürzen. Ansonsten findet man auf der Galerie einige Kopfbüsten Lehmbrucks, unter anderem auch die von Elisabeth Bergner, aus Gips geformt und mit Terracotta gefasst. Zudem finden wir hier auch eine Bronze, die das Sujet Mutter-Kind thematisiert. Auch diese Lehmbruck-Arbeit hätte sich als Dialog zu „Liebende Köpfe“ angeboten.

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Wilhelm Lehmbruck, Kniende, 1911 I Antony Gormley, SHIFT, 1991, Lehmbruck Museum, Duisburg, 2022 © Antony Gormley, Foto Dejan Saric

Dass nicht allein Gusseisen und Bronze Gormleys Werkstoffe sind, sondern auch Beton, wird in der Schau mit „Base“ unterstrichen. Es handelt ich um quadratischen flachen Sockel, in den zwei Fuß- und zwei Handabdrücke eingelassen sind. Konfrontiert wird dieses abstrakte Werk mit der reliefierten Marmorarbeit Lehmbrucks mit dem Namen „Seele“. Eine Frauengestalt in faltigem Gewand, an eine Grabsteinfigur erinnernd.

Die Glashalle des Museums wird teilweise von Gormleys Figur eingenommen, die die überlangen Arme ausbreitet. Dabei signalisiert diese Figur, dass sie Raum beansprucht, für sich Raum beansprucht und niemand in diesen Raum einzudringen habe. Beim Weitergehen entdeckt man auch Arbeiten von Alberto Giacometti mit ihren tektonischen Oberflächen und dem Mangel an Volumen, so „Composition sept figures – tête (La forêt)“. Darüber hinaus zeigt man in der Umgebung von Gormleys „Tree“ Otto Pienes „Lichtballett“. Doch Gormleys Baum ist kein Baum, sondern ein menschlicher Körper, sprich der Körperabguss des Künstler wie in anderen Fällen auch. Doch diesmal hat diese Figur einen überlangen Hals.

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Antony Gormley, ALLOTMENT II, 1996, Ausstellungsansicht, Kunsthaus Bregenz, Österreich, 2009 © Antony Gormley, Foto Markus Tretter

Im Neubau sei insbesondere auf die Rauminstallation „Allotment II“ hingewiesen. Es sind lebensgroße Betonstelen mit quadratischen Aufsätzen, abstrakte Figuren, insgesamt 300. Sie sind mit Nummern versehen, die jeweils für Bürger Malmös stehen. Deren Namen findet man auf den Eingangstüren zum Installationsraum. Man findet Paarbildungen, Eltern mit Kindern, mit einzelnen wie auch mit drei Kindern. Irgendwie gleicht diese Arbeit dem Holocaust-Denkmal in Berlin. Doch Gormley personalisiert die Stelen im Installationsraum, während Peter Eisenman lediglich ein Stelenfeld konzipierte, ein Mahnmal mit grauen Stelen unterschiedlicher Dimensionen. Vielleicht wäre Gormleys Arbeit die bessere Lösung gewesen, um der Opfer der Shoa zu gedenken, oder?

© ferdinand dupuis-panther

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Antony Gormley, Close V, 1998 © Antony Gormley

 

 

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SURREALE WELTEN SAMMLUNGSPRÄSENTATION

 

Das Unbewusste, Unwirkliche und Traumhafte bestimmen unser Denken und Handeln mehr, als wir in unserer von Vernunft geleiteten Welt manchmal glauben. Die Kunst des Surrealismus erfreut sich daher bis in die Gegenwart größter Beliebtheit. Mit Meisterwerken von Künstlern wie Max Ernst, Salvador Dalí und René Magritte zeigt die Sammlungspräsentation ausgewählte Werke, die uns mit psychologisch aufgeladenen, verrätselten Darstellungen und fantasievollen Objekten magische Welten eröffnen.

 

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Max Ernst, Die Versuchung des Heiligen Antonius, 1945 © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto Bernd Kirtz

 

Kleinschalig gestaltet ist die Ausstellung, die nun nicht die Hauptwerke des Surrealismus von Magritte, Ernst, Tanguy, Delvaux oder Dalí zeigt, sondern eher weniger Bekanntes. Ja, Arbeiten der zuvor genannten gibt es zum Teil zu sehen, allerdings fehlen Tanguy und Delvaux. Dafür aber sind Man Ray und Hans (Jean) Arp mit Werken in der „Kabinett-Ausstellung“ zu sehen.

Unser Blick fällt zunächst auf „Concretion humaine sur coupe ovale“, eine Bronze von Arp aus dem Jahr 1935. Sehen wir da nicht einen menschlichen Torso mit gespreizten Oberschenkeln und einem beinahe herzförmigen Oberkörper? Es scheint so. Von Arp stammt zudem „Constellation des formes blanches sur fond gris“. Derartige „Reliefarbeiten“ hat der Künstler mit unterschiedlichen Farbsetzungen geschaffen. Sind es Wolkengebilde, die wir sehen? Sind es überdimensionierte Schneeflocken, die auf eine oval geformte Fläche niedergehen? Sehen wir hier nicht Ähnlichkeiten zu den Scherenschnitten von Matisse, nur aus anderen Materialien? Kann man nicht auch von hingeworfenen Schnipseln reden, die sich zufällig verstreut haben? All diese Vorstellungen haben ein Pro. Eine beinahe phallische Form weist „Bell Image“ von Isamu Noguchi auf. Aus Bronze scheint diese skulptierte Form zu sein, die Schnurornamentik aufweist. Noguchi, der sowohl in den USA wie auch in Japan zuhause war, wurde unter anderem durch das Werk von Constantin Brancusi beeinflusst. Dessen Arbeiten sah der japanisch-amerikanische Künstler erstmals 1926 in New York.

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Salvador Dalí, Kopf Dante, 1964, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto Bernd Kirtz


Gegenüber der eher massiv erscheinenden Arbeit Noguchis ist die aus Fundholz und einer Spindel komponierte Kleinfigur in der Nachbarschaft sehr filigran. Der Titel der Arbeit lautet schlicht: „Figura“. Wer Lust hat, kann sich während des Rundgangs in einen Escape Raum begeben und Multimediainstallationen genießen. Andere begeben sich hingegen zu Max Ernsts „Kleinem Vogelmonument“ . Ein riesiger Vogel in Braun und Sandfarben – spechtähnlich oder aber auch mit einem Jägerliest (Lachender Hans) zu vergleichen – bildet gleichsam den Hintergrund. Im Vordergrund sehen wir zwei blaue Vogelwesen, die ein wenig engelhaft erscheinen. Max Ernst ist auch die Bronze des emsigen Freunds zu verdanken. Dabei muss man an ein Wesen aus einem Albtraum denken, ein Wesen mit rechteckigem Kopf und Knopfaugen. Muschelblumen erdachte sich der Künstler ebenso wie einen Wald, der aus gemaserten Brettern besteht. Beides sind übrigens Lithographien, obgleich der Wald an die Frottagen von Ernst erinnert.

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René Magritte, Die Zukunft der Denkmäler, 1932, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022,
Foto Bernd Kirtz


Von dem berühmten spanischen Surrealisten Dali´, unter anderem für seine zerfließenden Uhren und brennenden Giraffen bekannt, stammt eine Radierung, die Reiterinnen zeigt. Ein besonderes Geschenk macht uns Man Ray, der die Idee zu einem Bügeleisen mit Nagelreihe hatte. Es ist eine Bronze, die 1921 entstand und tatsächlich mit „Cadeau“ betitelt ist. Schließlich sei noch der Hinweis auf Max Ernst mobiles Objekt aus Fundstücken verwiesen. Dafür hat er auch eine Wollhaspel verarbeitet.

© ferdinand dupuis-panther

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NORBERT KRICKE STUDIOAUSSTELLUNG

 

Mit seinen filigranen Raumplastiken zählt Norbert Kricke (1922-1984) zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Nachkriegsmoderne. Seinen 100. Geburtstag nimmt das Lehmbruck Museum zum Anlass für eine Studioausstellung, die sich dem facettenreichen Werk des Rheinländers zuwendet.Ausgehend von frühen figürlichen Darstellungen entwickelt Kricke in den 1950er-Jahren eine grundlegend eigenständige Idee von Skulptur, die nicht von materiellem Volumen geprägt ist, sondern von raumgreifenden Linien aus gebogenem Stahldraht.

 

 

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Norbert Kricke, Raumplastik, 1959 © Nachlass Norbert Kricke,
Foto Octavian Beldiman

 

Nicht allein seine filigranen teilweise vegetabil erscheinenden Kleinplastiken sind für Norbert Kricke kennzeichnend, sondern auch seine mit wenigen Strichen auf Papier hingeworfenen Körperstudien, teilweise mit Kohle gezeichnet, teilweise mit Kohle und Aquarell, so auch ein hockender junger Mann mit herabfallenden hellbraunen Haaren.

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451205-Norbert Kricke, Jüngling, 1949 (c) Nachlass Norbert Kricke,
Foto Lehmbruck Museum


Einen liegenden Jüngling hat der Künstler am 7.8.49 gezeichnet, so kann man es der Signatur entnehmen. Im Dialog mit dieser skizzenhaften Zeichnung steht die Kleinskulptur eines liegenden jungen Mannes mit aufgerichtetem Oberkörper. Sie hat Platz auf einem massiven weißen Sockel gefunden, um sie ansprechend zu präsentieren. Übrigens greift sich der Liegende mit einer Hand in die Haare. Zu sehen ist auch eine Kniende, die ihre Arm vor die Brust gelegt hat. Es ist ein Akt, der 1951 entstand. Auffallend sind die zerzausten Haare der Dargestellten. Zu den Arbeiten Krickes hat man auch eine Arbeit Giacomettis aus dem Sammlungsbestand gesetzt. Es handelt sich um „Frau auf dem Wagen“. Doch im Gegensatz zu Kricke ist in den Arbeiten Giacomettis das Fehlen von Volumina offensichtlich.

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Norbert Kricke, Raumplastik "Hornisse", 195556 © Nachlass Norbert Kricke,
Foto Jürgen Diemer

Von Kricke sehen wir im Weiteren „Raumplastik Weiß: Tempel“ und zwei Baumplastiken aus gepresstem Stahldraht und in Rot getaucht. Die eine Plastik zeigt dabei Vegetabiles, das eher an zwei Lilien als an Bäume erinnert, sind doch die Drähte oben in eine Art Schlaufe gelegt worden. Bei der anderen Baumplastik hat man eher den Eindruck einer offenen Form eines Strauchs. Auch die andere Raumplastik in Weiß zeigt bei vertikaler Ausrichtung eine schlaufiges Verschwenken des Drahtgebildes.

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451207-Norbert Kricke, Raumplastik, 1976, © Nachlass Norbert Kricke, Foto_Jürgen Diemer

Ein Gewirr aus feinen Stahldrähten erhielt von Kricke den Werknamen „Hornisse“, auch wenn man als Betrachter eher meint, man sehe Flugbahnen eines Insekts oder aber miteinander verfilzte Gräser. Im Gegensatz dazu steht das rein Figurative in Krickes Werk, so der bronzene Jüngling, der an ähnliche Skulpturen von George Minne denken lässt. Man denke an den „Brunnen der knienden Jünglinge“ in Gent.

© ferdinand dupuis-panther

 

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451794-Norbert Kricke, Kriechender, 1948-49, © Nachlass Norbert Kricke,
Foto Frank Vinken

 


Informationen
https://lehmbruckmuseum.de/de/

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